Wilhelmshaven - Jever/ju - Rund 70 Gäste tafelten am Freitagabend im Küchensaal des Schlosses zu Jever beim Benefizessen zugunsten des Friedel-Orth-Hospizes. Bei Kerzenlicht von mehrarmigen Leuchtern unterhielt zu dem Drei-Gänge-Menu das Trio Saitenwind mit Susanne Müller (Violine), Christine Landschulz (Querflöte) und Angelika Pohl (Violoncello) mit Musik von Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart.

Zu dem Benefizessen zugunsten des neuen Hospizes in Jever hatte dessen Träger, die Bremer Mission Lebenshaus eingeladen; aufmerksam serviert vom Team des Cateringunternehmens Janssen. und#132;In der Region ist das Vorhaben für diese stationäre Einrichtung seit langem gewachsen und gediehenund#147;, sagte der Geschäftsführer, Pastor Uwe Mletzko, in seiner Begrüßung. Seine Gesellschaft als Nachfolgerin des Diakonischen Werkes unterstütze das neu hinzugekommene Projekt mit Nachdruck.

Den letzten Schluck Begrüßungssekt zum Hors d?Ouevre begleitete ein Satz aus Haydns Londoner Trio Nr. 3 G-Dur. Zwischen leichter Hühnersuppe und delikatem Grünkohl mit Ente brachte Bettina Töpke, Projektleiterin für das Friedel-Orth-Hospiz, die Gäste auf den aktuellen Stand des Neubaus in Jever.

und#132;Der Baufortschritt liegt im Zeitplan, so dass das Hospiz am 1. Juni seine Aufgabe übernahmen kannund#147;, informierte sie. Große Sorgfalt habe man der Gestaltung der Inneneinrichtung gewidmet. Transparenz empfange die Besucher im Eingangsbereich, schwellenfreie Fenster bis zum Boden gestalteten die Einzelzimmer lichtdurchflutet und ermöglichten die Benutzung der Terrassen. Licht und eine helle freundliche Atmosphäre herrschten auch in Sozial-, Büro und Aufenthaltsräumen.

Nach dem Hauptgang zur Serenade Nr. 3 C-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart informierte Pastor i.R. Volker Landig über Aktivitäten des Fördervereins. und#132;Das Vorhaben ist auf gutem Wegeund#147;, sagte er. 85 000 Euro von den angestrebten 200 000 Euro seien bereits beisammen, jedoch sind Sponsoren für die Kosten des laufenden Betriebes stets willkommen.


Der köstlichen Teecreme folgte der Bericht von Pastor Gerhard Schehr, Erster Vorsitzender der ambulanten Hospiz-Initiative Wilhelmshaven-Friesland, über die Vereinsarbeit. Bis zur Verabschiedung durch Pastor Uwe Mletzko blieb den Gästen genug Zeit, sich bei Kaffee und musikalischer Unterhaltung auszutauschen.