Wilhelmshaven - Die Resonanz auf die erste Wilhelmshavener Gesundheitsmesse, die am Wochenende in der Stadthalle stattfand, war durchwachsen. Von den knapp 25 Ausstellern, die im Foyer der Stadthalle ihre Stände aufgebaut hatten, zeigten sich einige, wie etwa Hannelore Kaiser von der Firma Sanatherm aus Bad Zwischenahn, sehr zufrieden. Ihre Shiatsu-Massagekissen seien weggegangen wie warme Semmeln.
Zufrieden zeigten sich auch die Heilerinnen und Heiler für Bioenergetische Meditation nach Volker Philippi. Sie demonstrierten vor Ort ihr Können und so mancher Besucher legte sich auf die Massageliege. Nicht ganz so glücklich waren die Mitarbeiter der Allianz-Versicherungsagentur von Matthias und Petra Herrmann mit der Besucherresonanz und der Organisation der Messe. Auch Sebastian Ladner, Inhaber des Fitnessclubs Exercito in der Gökerstraße, war unzufrieden. Nicht nur, dass er als einziger Sportclub auf der Gesundheitsmesse vertreten war, auch sein ihm zugewiesener Standort zwischen Pflegeheim-Anbietern und einem Bestatter (!) behagte ihm gar nicht.
Messeveranstalter Udo Grimm war insgesamt zufrieden mit dem Messeverlauf, kritisierte jedoch die starke Zurückhaltung der Wilhelmshavener Firmen dieser neuen Messe gegenüber. Es fehlt die Bereitschaft, offen etwas Neues anzupacken, sagt Grimm. Doch er sei zuversichtlich, dass es eine nächste Auflage der Gesundheitsmesse geben wird. Dann wollen wir auch mehr jüngere Menschen ansprechen und mehr Sport- und Fitnessanbieter ins Boot holen.
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