Wilhelmshaven - Der Star-Dirigent Thomas Hengelbrock beehrt seine Geburtsstadt Wilhelmshaven mit einem Konzert des von ihm in den 90er-Jahren gegründeten Balthasar-Neumann-Chores und -Ensembles. Die weltweit auftretenden und vom Publikum und der Kritik gefeierten, mit etlichen Preisen ausgezeichneten Musiker beenden an der Jade eine Tournee und spielen im Rahmen der Wilhelmshavener Sinfoniekonzertreihe.
Das Konzert am Sonntag, 8. Dezember, ab 20 Uhr in der Stadthalle hat folgendes Programm: von Pjotr Iljitsch Tschaikowski das Adagio molto für Streichquartett und Harfe Es-Dur, von Pawel Tschesnokow die Werke Spasenije sodelal op. 25, 5 und Sovet prevechnyi op. 40, 2 und Cheruvimskaya pesn op. 27, 5, schließlich von Alexander Glasunow Thema und Variationen für Streichorchester g-Moll und von Camille Saint-Saëns das Oratorio de Noël op. 12.
Die Anfrage für ein Konzert in Wilhelmshaven stieß bei Hengelbrock auf Gegenliebe, zur Verwirklichung bedurfte es jedoch einiger „Klimmzüge“ organisatorischer und finanzieller Art. Umso glücklicher zeigten sich gestern Beteiligte und Sponsoren beim gemeinsamen Pressetermin, bei der die Vorgeschichte des Konzertprojektes berichtet wurde.
Die Initiative ging von Tom Nietiedt, dem Präsidenten des Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbandes Jade (AWV), aus; der Wirtschaftsverband feiert mit dem Konzert auch sein 100-jähriges Bestehen. Viele Unternehmen aus dem Verband hätten Geld gespendet, berichtete Nietiedt. Weitere Finanzierungshilfen kamen von der Brune-WZ-Stiftung, vertreten durch Dr. Hans-Joachim Gottschalk, der Volksbank Jever, vertreten durch Bankdirektor Michael Engelbrecht und Marketing-Leiterin Susanne Leiting, und von der Konzertgesellschaft Wilhelmshaven e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Hannes Griesemann.
Der Grundbetrag stammt aus dem Etat der Sinfoniekonzertreihe, für die deren Intendant Prof. Thomas Albert und Annabel Brown das Besondere des Konzertereignisses unterstrichen.
