Wilhelmshaven - Viele Kisten sind schon gepackt. Kaum sind die Schüler in die Sommerferien gegangen, kommt der Möbelwagen. Da bleibt nicht mehr viel Zeit. Und schließlich wollen wir unsere Sachen ja nach den Ferien wiederfinden, sagt Schulleiterin Astrid Winkler.

Nach den Ferien: Dann ist aus der Herbartschule im Schulzentrum an der Nogat­straße/Albrechtstraße das Förderzentrum Wilhelmshaven an der Warthestraße geworden. Ein Arbeitstitel, der nicht nur erst einmal eine Plattform für das Zusammengehen mit den Kollegen und Schülern von der Wasserturmschule sein soll. Er signalisiert auch, dass auch für die Herbartschule nicht nur der Standort neu sein wird.

Vor allem wird es eine größere Schule sein. Die Herbartschule hatte zuletzt 110 Schüler, im Förderzentrum werden es 150 Schüler sein. Allerdings wird die Förderschule Lernen - als Folge der Inklusion - langsam auslaufen. Schon jetzt gibt es in diesem Schwerpunkt keine Schüler mehr im Grundschulalter, dafür aber erstmals eine zehnte Klasse, die den Hauptschulabschluss anstrebt. Bleiben wird die Förderschule Sprache mit zwei unterschiedlichen Bereichen. Zum einen mit Wilhelmshavener Kindern, die im Lauf von zwei Jahren gefördert werden, ehe sie dann in die Regelgrundschulen wechseln.