WILHELMSHAVEN - Die Stimmung der Unternehmen in der maritimen Wirtschaft hat sich deutlich aufgehellt. Dies ist das Ergebnis der aktuellen Herbst-Konjunkturumfrage der IHK Nord, des Zusammenschlusses der zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern.

Vor allem die Werften und die Betriebe der Hafenwirtschaft zeigen wesentlich mehr Zuversicht als noch im Frühjahr. In der Schifffahrt stabilisiert sich nach und nach die Lage für die Reeder. Die Hafenwirtschaft blicke wieder optimistischer nach vorne, sagte Dr. Wolfgang Blank, Vorsitzender der IHK Nord.

'Im ersten Halbjahr 2017 legte der Umschlag der deutschen Seehäfen um 1,5 Prozent auf 150,1 Millionen Tonnen zu. Außerdem spüren die Hafenbetriebe den konjunkturellen Rückenwind hierzulande', so der IHK-Vorsitzende. Der starke Wettbewerb verbunden mit Verlusten von Marktanteilen gegenüber den Westhäfen Rotterdam und Antwerpen bleibe aber eine Herausforderung für die Wirtschaft an der deutschen Küste. 'Wir hoffen weiter auf einen raschen Ausbau der Fahrrinnen an Elbe, Weser und Ems. Die Hafenwirtschaft braucht hier schnell Klarheit', betonte Dr. Blank.