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Erinnerung in Bildern Inselheim Rüstringen nach Wilhelmshaven gebracht

Wilhelmshaven - Die Sehnsucht nach Normalität teilen viele, dazu gehören für das Neue Gymnasium Wilhelmshaven auch die regelmäßigen Fahrten ins Rüstringer Inselheim nach Wangerooge.

Diese Sehnsucht hat der Künstler und Designer Axel Kempf in zwei Aquarellen einfließen lassen, die er der Schule schenkt. Auf beiden Bildern ist das Inselheim aus zwei verschiedenen Perspektiven zu sehen. Er selbst hat eine enge Beziehung zum NGW und auch zum Inselheim.

„Die Gemeinschaften, die dort entstanden sind, sind einmalig. Sowas habe ich nirgendwo wieder erlebt“, schwärmt der 53-jährige Kempf. Der gebürtige Wilhelmshavener und Vater von vier Kindern hat selbst regelmäßig an den sogenannten „Törns“ auf Wangerooge teilgenommen und dabei die besondere Atmosphäre schätzen gelernt.

Kein Stillstand im Inselheim

Die Pandemie habe für viele Stornierungen und Absagen gesorgt, erklärt Siebo Dirks, Lehrer am NGW und 1. Vorsitzender des Vereins „Inselheim Rüstringen auf Wangerooge“. Er betont jedoch, dass sich der Stillstand im Inselheim nur anhand der Besucherzahlen erkennen lässt. „Wir arbeiten im Hintergrund natürlich weiter, unter anderem an der Homepage.“ Auch da konnte der Designer den Verein tatkräftig mit seiner Werbeagentur unterstützen.

Das Inselheim auf Wangerooge ist für das Gymnasium von ganz besonderer Bedeutung. Es besteht seit 1927. Einst als Holzbaracke aus der kaiserlichen Werft im Westen der Insel aufgestellt, hat es sich in 75 Jahren den Ansprüchen und Gegebenheiten angepasst. 2002 entstand ein Neubau mit einer hochmodernen Sternwarte, die in den naturwissenschaftlichen Klassen genutzt werden kann.


Der Platz, an dem die Bilder nun hängen, sei genau der richtige, findet Schulleiter Stefan Fischer. „Hier gehen tägliche viele hunderte Schüler und Schülerinnen auf dem Weg zur Mensa vorbei und weil aktuell noch Abstand gehalten werden muss, haben sie besonders viel Zeit, um sich die Bilder anzuschauen“, ergänzt er lachend. Bei der Anbringung der Bilder habe die Stadt mit einer Hebebühne ausgeholfen. „Das hat hervorragend geklappt“, so Fischer.

Kea Ulfers
Kea Ulfers Redakteurin, Wilhelmshavener Zeitung
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