WILHELMSHAVEN - Es sei ein „Fest für die ganze Region“ gewesen, sagte Oberbürgermeister Eberhard Menzel. Die Organisatoren waren hochzufrieden.

Von Ursula Gr. Bockhorn

WILHELMSHAVEN - „Ein wunderschönes, sehr friedliches Fest“, freute sich Aida Kleinschmidt, Geschäftsführerin der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit, als sie gestern eine erste Bilanz des 31. „Wochenendes an der Jade“ in Wilhelmshaven zog. Schätzungsweise 300 000 Besucher aus Nah und Fern hatten das viertägige Stadt- und Hafenfest mitgefeiert, das gestern am späten Abend mit einem farbenprächtigen Höhenfeuerwerk endete.

Mit seiner einmaligen Vielfalt an Angeboten hat das „Wochenende an der Jade“ nach Einschätzung von Oberbürgermeister Eberhard Menzel (SPD) seinen Stellenwert als „Fest für die ganze Region“ behauptet. Von Aurich bis Oldenburg seien die Besucher nach Wilhelmshaven geströmt. Die Polizei schlug den Bogen noch weiter: „Ganz Norddeutschland ist gekommen“, berichtete sie den Veranstaltern.

Nicht nur rund um den Großen Hafen riss der Besucherstrom nicht ab. Im Marinearsenal war nach den Worten von Oberstabsbootsmann Wolfgang Rickerts „die Hölle los“. Wer vom Arsenal zur Festmeile am Bontekai wollte, konnte sich nur mühsam voranschieben. Der Standortälteste, Kapitän zur See Holger Ott, hatte den Eindruck, Millionen von Besuchern hätten sich auf dem Gelände getummelt. WTF-Chefin Kleinschmidt dämpfte die rekordverdächtige Einschätzung: „Das sind nur gefühlte Millionen.“

Beliebtestes Fotomotiv war der Einsatzgruppenversorger „Berlin“. Gut angekommen sei auch, dass „fast alle Leistungen der öffentlichen hand dargestellt worden seien, erklärte der Leitende Direktor des Marinearsenals, Christian Brix.


Richtig war nach Auffassung von Peter Westphal, Organisator des maritimen Teils des „Wochenendes“, dass immer ein Großsegler am Bontekai lag. Es sei bereits im Gespräch, dass die „Sedov“ auch 2006 an die Jade komme. Zufrieden zeigte sich auch WTF-Projektleiterin Heile Gorath. Neben den Großseglern hätten auch das Hexendorf am Pumpwerk, das Bayernzelt am Bonteplatz und die zum Planschbecken zurückgekehrte Südstrandbühne zum Erfolg des Festes beigetragen.