Wilhelmshaven - Axel Kluth begrüßt angesichts der schwierigen Lage des JadeWeserPorts regelmäßige Gespräche zwischen den beteiligten Akteuren. Wir haben hier wirklich ein Problem - und das können wir nur gemeinsam lösen. Dies gelte auch in Sachen Hafengebühren, wenn Eurogate trotz klarer Lage noch Verhandlungsbedarf sieht. Sollte man sich nicht zuvor außergerichtlich einigen, stünde im Oktober der erste Verhandlungstermin vor Gericht an. Eurogate hat gegen die seiner Ansicht nach zu hohen Hafengebühren Klage eingereicht. Die ständige Diskussion über die Höhe dieser Hafengebühren halte ich allerdings für ungerechtfertigt, sagte der Geschäftsführer der JWP-Gesellschaften. Wilhelmshaven sei deutlich günstiger als Bremerhaven oder Hamburg.
Möglichen Kunden wolle man dies künftig mit einem Tarifrechner auch deutlich machen. Kluth erinnerte daran, dass die Hafengebühren lediglich etwa 5 Prozent der Hafen-Gesamtkosten für die Reeder ausmachten. Dazu kämen noch diverse andere Entgelte, darunter die Lotsengebühren, Schlepperkosten und vor allem die sogenannten Schiffsentgelte des Umschlagunternehmens - hier Eurogate - selbst
