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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Lob Für Zollhündin Kiss: Großer Drogenfund in Wilhelmshavener Wohnung

20.08.2019

Wilhelmshaven Einen großen Drogenfund hat der Zoll in einer Wohnung in Wilhelmshaven sichergestellt: 1,5 Kilogramm Amphetamin, 860 Gramm Marihuana, 21 Cannabispflanzen und Material für eine Indoor-Plantage fielen den Beamten in die Hände.

Der Erfolg nahm seinen Angang bei einer Fahrzeugkontrolle am 3. August, wie aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt bekannt wurde. Eine Zollstreife kontrollierte auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes in Wilhelmshaven das Fahrzeug eines 22-Jährigen. Er verneinte die Frage, ob er verbotenen Gegenständen wie Rauschgift oder Waffen bei sich habe, berichtet Frank Mauritz, Pressesprecher des Hauptzollamts Oldenburg. Eine Falschangabe, wie sich schnell herausstellen sollte. Ein Rauschgiftspürhundes machte die Zöllner schnell auf rund 60 Gramm Marihuana und weitere drei Gramm Amphetamin im Fahrzeuginneren aufmerksam.

Die erfahrenen Beamten vermuteten schnell, dass dahinter ein professioneller Handel mit Betäubungsmitteln steckt. Durch die Staatsanwaltschaft Oldenburg erging – aufgrund von Gefahr im Verzug umgehend – ein Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des Fahrzeugführers.

Zoll-Pressesprecher Frank Mauritz berichtet: „In sehr vielen Räumen fanden wir nicht nur unterschiedliche Rauschgifte, sondern auch viele Materialen für die Herstellung, Aufbereitung, professionelle Verpackung und den Konsum von Betäubungsmitteln. Ein sehr wichtiges Hilfsmittel für uns war der Einsatz von Zollhündin Kiss, die uns durch ihre Spürnase zielsicher zu vielen Drogenverstecken in der Wohnung führen konnte.“

Der Straßenverkaufswert für das Rauschgift liegt bei rund 26.500 Euro.

Nur einen Tag nach dem Einsatz in Wilhelmshaven fanden Emder Zöllner in Bunde ebenfalls eine größere Menge Amphetamin. 500 Gramm des Betäubungsmittels lagen im Handschuhfach eines Fahrzeugs. Gegen die drei Fahrzeuginsassen leiteten die Zöllner noch vor Ort ein Strafverfahren wegen Verdacht auf Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein. Der Straßenverkaufswert der Drogen liegt bei rund 6100 Euro.

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