Wilhelmshaven - Der städtische Eigenbetrieb TBW wird an sieben Stellen im Stadtgebiet ab dem Frühjahr dafür sorgen, dass der Radverkehr verbessert wird. Das erklärte gestern die Stadt Wilhelmshaven in einer Pressemitteilung.

Insgesamt werden 400 000 Euro investiert. „Für alle sieben Maßnahmen sind die Planungen annähernd abgeschlossen, die Aufträge werden zeitnah vergeben“, sagt Stadtsprecherin Julia Muth. Die Baumaßnahmen könnten mit Ende des Winterwetters beginnen.

Rote Radspuren auf der Fahrbahn sollen nicht nur die Sichtbarkeit des Radverkehrs erhöhen, sondern gleichzeitig Raum für sicheres Fahren schaffen. Dafür werden in der Kniprodestraße zwischen dem Baustoffhandel und der Flutstraße sowie in der Werftstraße/Bismarckstraße Süd, Werftstraße/Peterstraße Nord sogenannte Schutzstreifen aufgebracht. An den Kreuzungsbereichen kommen außerdem Flächen für Radfahrende an den Ampeln dazu, damit diese nicht von Autos abgedrängt werden.

Komplett neu geplant und fahrradfreundlich umgebaut wird im Frühjahr der Kreuzungsbereich Peterstraße/Mitscherlichstraße. Der Knotenpunkt Knorrstraße wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte fahrradfreundlich umgebaut. Deutliche Verbesserungen kündigen sich auch in der Schillerstraße vor der Cäcilienschule an: Hier werden der zu schmale Asphaltstreifen für Fußgänger zurückgebaut und Schutzstreifen für den Radverkehr auf der Straße aufgebracht. In diesem Zuge werden die Baumbeete erweitert, der Asphalt erneuert und Parkflächen verändert.

Für 2023 sind außerdem erste Maßnahmen zum Bundeswehr-Radwegenetz vorgesehen. Der nächste Abschnitt entlang der Osttangente, zwischen den Straßen „Zum Ölhafen“ und „Zum Maadesiel“, muss hingegen aufgrund gestiegener Baukosten auf das kommende Jahr verschoben werden.


Ende 2022 hat TBW bereits drei Maßnahmen, die eigentlich erst für dieses Jahr geplant waren, umgesetzt: So wurde am ehemaligen St. Willehad-Hospital der Bordstein abgesenkt, um die Radfahrenden vom bestehenden Radweg auf die Straße zu lenken, Fahrradpiktogramme auf der Weserstraße aufgebracht und Markierungsarbeiten in der Kniprodestraße vorgenommen.