Wilhelmshaven - Abschied von der Heimat - wir sind also gestartet: Am 7. April verabschiedeten wir unsere Eltern und Freunde, bestiegen unsere, mit insgesamt 75 Kilo voll gepackten Räder und machten uns auf den Weg quer durch Wilhelmshaven, um uns bei unseren alten Arbeitskollegen zu verabschieden. Mit einem großen Aufgebot und vielen guten Wünschen fuhren wir über Mariensiel Richtung Südostfriesland. Nach eineinhalbstündiger Begleitung von zwei Freunden verabschiedeten wir uns auch von ihnen und tranken noch gemeinsam ein gutes Friesisches Pils.

Unser Weg führte uns weiter nach Reepsholt, wo wir noch einen alten Freund (Theologe) an der St. Mauritius Kirche trafen, der uns dort einen Segen für die Reise aussprach. Im langsamen Tempo erreichten wir um 19 Uhr die kleine Ortschaft Remels und bauten zum ersten mal unser Zelt an der der dort ansässigen Paddel- und Pedal Station auf. Wir versuchten noch, telefonisch um Erlaubnis zu fragen, aber erreichten niemanden. Unser Abendessen bestand aus einer guten Portion Nudeln, die wir über unseren Benzinkocher zubereiteten. Anschließend krochen wir ins Zelt und schliefen bis zum nächsten Morgen.