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“Jade Kinderhochschule“ Mit Lego kinderleicht das Programmieren lernen

Lisa Dean

Wilhelmshaven - Wenn zahlreiche Kinder mit rotem Umhängeband die Hörsäle an der Friedrich-Paffrath-Straße bevölkern, findet die Jade Kinderhochschule statt. Dieses Mal ging es darum „Lego Mindstorms“, also kleine Roboter aus Legosteinen, zu programmieren.

Und wer dachte, das ist nur etwas für Jungs, liegt falsch. Von den 124 Kindern bei der neuen Kinderhochschule waren die Mädchen gut vertreten. Die Eltern konnten dabei über eine Kamera im Vorraum zuschauen.

Lehrbeauftragter Andreas Baumgart erklärte den Acht- bis Zwölfjährigen anhand von drei Modellen, wie so ein Roboter zu programmieren ist. Die Roboter werden auch von Studenten der Jade Hochschule genutzt. Denn damit lassen sich auch Felder der höheren Mathematik anwenden.

Unterstützung gab es von der siebenjährigen Tochter

Auf die Frage, wer denn alles Mathe mag, erzielte Baumgarten eine Resonanz, über die sich so mancher Lehrer freuen würde. Auf die Frage, wer bereits mit Lego programmiert hat, meldeten sich weniger Arme.

Zunächst ging es aber darum, was programmieren eigentlich ist. Unterstützt wurde der Lehrbeauftragte von seiner siebenjährigen Tochter Lenja. Aber wie gelingt es, dass das Fahrzeug auf dem schwarzen Klebestreifen fährt, der als Kreis auf dem Boden des Hörsaals geklebt ist? Ein Farbsensor misst mittels eines Lichtstrahls, wie viel Licht reflektiert wird. Auf weißem Papier sind es 100 Prozent, bei dem schwarzen Untergrund nur 20 Prozent. „Das können wir nutzen“, sagte Baumgart. Das Fahrzeug wird so programmiert, dass der Sensor die Lichtreflexion misst und die Motoren laufen, wenn die Lichtreflexion unter 60 Prozent ist, bei höherer Reflexion ändert das Gefährt die Richtung.


So weit die Theorie – als Lenja dann aber den Roboter auf den Boden setzte, reckten sich mehr als hundert Kinderhälse, um zu sehen, wie der Roboter tatsächlich exakt auf dem Streifen fährt. Aufgeregtes Getuschel gab es auch, als die Mindstorms durch die Reihen gegeben wurden und jeder einmal anfassen durfte. Eine kleine Überraschung gab es noch zum Abschluss: Jedes Kind bekam ein kleines Geschenk zum Zusammenbauen.

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