Wilhelmshaven - Roffhausen - Steckrüben, Feldbohnen und Graupen standen auf dem Speiseplan. Gegessen wurde - mangels Gestühl - überwiegend im Stehen und mit eigenem Geschirr. Und glücklich durften sich diejenigen schätzen, die einen Nachschlag bekamen.

Das war im Oktober 1946, als die Kantine der Olympia-Werke in Roffhausen eröffnet wurde. Holger Ansmann, Geschäftsführer des jetzigen TCN-Geländes, erinnerte gestern bei der Eröffnung der neuen Kantine und#132;Olympund#147; an die Notzeiten nach dem Zweiten Weltkrieg. Im und#132;Olympund#147; hingegen können sich die Gäste auf moderne, gesunde Küche freuen.

Betreiber der Kantine und der dazugehörigen Großküche ist die AWO Weser-Ems Wirtschaftsdienste GmbH, eine Tochter des AWO-Bezirksverbandes Weser-Ems und der Schubert-Unternehmensgruppe aus Düsseldorf. 200 000 Euro hat das Unternehmen in den und#132;Olympund#147; in Gebäude 8 investiert, weitere 220 000 Euro die Dibag AG als Eigentümer des TCN.

Die Kantine bzw. Cafeteria unter Leitung von Annabelle Fittges-Otten verfügt über 120 Sitzplätze und steht nicht nur den auf dem TCN-Gelände Beschäftigten offen, sondern jedermann. Die Küche ist auf maximal 5000 Essen pro Tag ausgelegt, denn sie versorgt auch andere AWO-Einrichtungen in Wilhelmshaven und im Umland. Sie ersetzt die Küche im Pauline-Ahlsdorff-Haus in Wilhelmshaven, die, so Dr. Lothar Knippert, stellvertretender Vorsitzender der AWO Weser-Ems, aus allen Nähten platzte. Zu Anfang starten Küchenchef Siegfried Henkenjohan und sein Team mit etwa 1300 Mahlzeiten. Im Olymp und in der Küche sind 20 Mitarbeiter beschäftigt.

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Jörg Grabhorn
Jörg Grabhorn Lokalredaktion, Jeversches Wochenblatt