Wilhelmshaven - Die 20. Auflage des „Wilhelmshaven Sailing Cup“ hatte alle Erwartungen übertroffen! „Unsere Stadt hat sich einmal mehr als Besuchermagnet, auch für Gäste aus dem benachbarten Ausland erwiesen“ resümierten Michael Diers als Geschäftsführer der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit Gmbh (WTF) und Oberbürgermeister Carsten Feist beim abschließenden Pressegespräch an Bord des Traditionsseglers Artemis. Die Hoteliers und Gastronomen waren wie auch die Schausteller auf dem Kajenmarkt mehr als zufrieden. „In Wilhelmshaven war kein einziges freies Bett zu bekommen, was der tollen Arbeit des gesamten Teams, die über Monate hinweg alles geplant und auf die Beine gestellt haben, zu verdanken ist“, sagte Carsten Feist.
Vier wundervolle Tage
„Wir haben vier wundervolle Tage mit einer ebenso tollen Atmosphäre erlebt“, gab Feist ein Lob an Heike Gorath, die als Projektleiterin der WTF mit ihrem gesamten Team und den ehrenamtlichen Helfern alles im Griff hatte. 900 Menschen auf 13 Schiffen liefen zur Regatta um den Sailing Cup aus. Die Regatta konnte aufgrund schlechter Wetterprognosen nicht zu Ende gefahren werden. Eine aufziehende Gewitterfront sorgte für den Abbruch. Hier sagte Dr. Christof Rübsamen von der Regatta-Leitung, dass die Sicherheit vorgehe. „Die Kapitäne berichteten von Böen in den Stärken 7 bis 9 berichtet und entschieden, einige Segel herunterzunehmen“, so Dr. Rübsamen.
Boote aus Papier und Pappe
An der Veranstaltung „Boarding next Generation“ nahmen nur neun Boote teil, die Teilnehmer gaben aber trotzdem ein positives Feedback. Beeindruckt zeigen sich die Organisatoren vom Publikumsinteresse an allen Veranstaltungen. So auch bei der Papierboot-Regatta, bei der die Boote nur aus Pappe, Papier, Klebeband und Leim bestehen durften und möglichst lange an der Wasseroberfläche gehalten werden sollten. Von der neuen Treppenanlage des künftigen Museumshafens starteten die fragilen Boote, die zum Teil schon gleich nach dem Start Wassereinbruch meldeten und kenterten – sehr zur Freude der Zuschauer, die allen Akteuren auf dem Wasser den verdienten Applaus spendeten. Sieben Teams gingen in drei Läufen an den Start und am Ende sicherte sich das Papierboot „N.V.L. Defence“ von Daniel Welz und Jonas Dippel den Sieg in 2:28 Minuten.
