Wilhelmshaven - Der Titel weist bewusst auf Traum und Raum hin. Der Raum ist die Bühne, ausgestattet wie ein großer Probensaal mit Tutus als Requisiten. Tüll und Tanz, eine spontane Assoziation vieler Menschen mit klassischem Ballett seit Hunderten von Jahren. Diese Produktion ist kein herkömmlicher Ballettabend. Vielmehr setzt sie sich aus verschiedenen Perspektiven beziehungsweise Räumen mit dem klassischen Tanz auseinander. Die Zuschauer erleben die Traum-tänzer/innen, mal klassisch, mal abstrakt-rhythmisch, mal verspielt und abschließend in einem großen Stück Tanztheater. Musikalisch reicht der Bogen von den Zeitgenossen Philip Glass und John Adams über Paul Dukas und einen Ausflug in die russische Ballettliteratur mit Minkus Paquita bis hin zu Domenico Scarlatti und Rachmaninows 2. Klavierkonzert. Da Tanz(t)räume nicht nur für Kinder sind, spielen und tanzen Erwachsene mit auch ein Traum: Die Fähigkeiten und Ausdrucksstärke verschiedener Generationen künstlerisch zusammenzuführen und in bewegt bewegenden Bildern dieses Miteinander zu spiegeln. Sehr glücklich und stolz ist die Tanzakademie, in diesem Jahr als Gast die Kölner Schule CODA Center of Dance Arts unter der Leitung von Anne Christine Rogers dabeizuhaben. Eine mittlerweile langjährige Freundschaft und Zusammenarbeit erlebt einen weiteren Höhepunkt mit einer traumhaften Choreographie zur Musik von Stephen Sondheim. Der Vorverkauf an der Theaterkasse der Landesbühne läuft.
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