Wilhelmshaven - Die von der Gemeinde Sande und dem Regionalen Umweltzentrum (RUZ) Schortens initiierte und vom Bürgerverein und dem Sander Imker Peter Bünting unterstützte zweite Zusammenkunft hatte Strahlkraft über die Gemeindegrenzen hinaus. Dabei wurden auch gemeindeeigene Grundstücke hinter der Bibliothek und beim neuen Feuerwehrhaus als erste Flächen zur Ansaat von Blühwiesen ausgewiesen. In Kürze soll dort gemeinsam mit Schulkindern eine erste Aussaat des Wildblumensamens erfolgen.
Bürgermeister Stephan Eiklenborg freute sich über das große Echo in der Bevölkerung. Gemeinsam wolle man dafür sorgen, dass Bienen, Hummeln und andere Insekten künftig in der Gemeinde Lebensräume erhalten, vernehmlich summen und mit ihrer Bestäubung den Fortbestand wichtiger Nahrungsmittel sichern. Im Sommer wolle man Führungen zu den Blühwiesen anbieten.
RUZ-Mitarbeiterin Ina Rosemeyer übernahm die Moderation und hieß den Imker Helmut Gerken (Aurich) und den wissenschaftlichen Mitarbeiter Dr. Dierk Kunzmann (Oldenburg) der Firma Saaten Zeller, einem überregionalen Lieferanten von Saatgutmischungen zu Vorträgen willkommen.
Gerken zeigte sich überwältigt von der Anzahl der Besucher. Andernorts habe er bisher vor Tischgruppen gesprochen. Gemeinsam mit Jägern, Landwirten und Anglern würden die Imker das Nahrungsangebot der Insekten in der Region erweitern wollen, sagte er und zeigte eine Übersicht über Arten und Lebensräume der Bienen und Hummeln und gab Einblicke in die Pflanzenkunde.
