WILHELMSHAVEN - „Wunderbar geklappt“ hat nach den Worten von Heike Galts, stellvertretende Betriebsleiterin beim Wilhelmshavener Entsorgungszentrum (WEL), die Frühjahrsputzaktion am vergangenen Wochenende im Stadtgebiet.
Insgesamt 3,9 Tonnen Müll wurden an den eingerichteten Sammelstellen abgeholt. Darunter befanden sich 340 Kilogramm Metalle, die nun verwertet werden können. „Toll, dass es immer noch so viele Engagierte gibt, die sich für eine solche Aktion zur Verfügung stellen“, freute sich Heike Galts über die 420 Teilnehmer aus Schulen, Vereinen und Bürgerschaft.
Eine Gruppe des Kleingärtnervereins Rüstringen war am Sonnabend am Hessenser Weg auf zwei Kubikmeter Kabelummantelungen gestoßen. Da der Verdacht naheliegt, dass dahinter ein Diebstahl von Kupferleitungen steckt, wurde der Fund auch der Polizei gemeldet.
Auf eine ungewöhnliche Menge an „Flachmännern“, also kleinen Schnapsflaschen, stießen Mitglieder des Umweltausschusses und des Betriebsausschusses Entsorgungsbetriebe im Bereich Friesendamm/Bürgerwald. Zigarettenschachteln, gleich 18 einer Marke, kamen dort hinzu.
Dagegen blieben Getränkedosen Mangelware: Offensichtlich entfaltet das Dosenpfand seine Wirkung.
Auch die Verschmutzung der Umwelt mit gefährlichen Abfällen hielt sich nach Feststellungen von Heike Galts in Grenzen: Lediglich eine Autobatterie wurde gefunden. Außerdem lieferte man vier Autoreifen an den Sammelstellen ab, sowie ein paar Fahrräder und zwei Schubkarren. Sperrmüll war kaum unter dem Sammelgut, Indiz dafür, dass hier die angebotene reguläre Entsorgung wohl funktioniert.
