WILHELMSHAVEN - 'Man geht dorthin, wo man umkommen könnte, um nicht umzukommen', eröffnet Extrembergsteiger und Abenteurer Reinhold Messner am Dienstag seinen Vortrag beim 12. Unternehmerforum der Volksbank Wilhelmshaven. Schon zuvor sagte Bankvorstand Norbert Philipp im Pumpwerk: 'Wilhelmshaven braucht mehr Leuchtturmprojekte'.
Passend zum Thema 'Risikobereitschaft' erzählt Reinhold Messner kurzweilige und tragische Geschichten von Bergsteigungen und Expeditionen. Der 74-jährige Südtiroler stellt aber klar, dass das Risiko, das er vorstellt, ein anderes ist. Ein Fehler im Unternehmen kann den Bankrott bedeuten, für Bergsteiger den Tod.
Vom Klettern besessen
Dennoch sei er schon früh vom Klettern nicht nur begeistert, sondern besessen gewesen. Gemeinsam mit seinem Bruder ging er los, um die großen Felswände in der Heimat zu erklimmen. Beim Abenteuer erlebt Messner das persönliche Glück, dass ihm 'Schrittchen für Schrittchen' widerfährt. Der Abenteurer gibt sich auch selbstironisch: 'Ich bin der Eroberer des Nutzlosen.' Es gibt keinen Berg über 8000 Meter, auf dem Reinhold Messner nicht war. Die meisten Aufstiege schaffte er ohne Flaschensauerstoff.
Auf Expeditionen arbeite man gegen seinen Selbsterhaltungstrieb. Mittlerweile seien aber viele Routen präpariert und auch für unerfahrene Kletterer zugänglich. So galten Aufstiege am Mount Everest, dem höchsten Berg der Welt, damals als tödlich. Heutzutage werde der Berg überrannt. 'Ich warte nur noch auf eine Ampel am Mount Everest', sagt Messner und lacht.
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