WILHELMSHAVEN - Für die Sanierung der Integrierten Gesamtschule Wilhelmshaven stellen das Land Niedersachsen und der Bund insgesamt über 3,9 Millionen Euro bereit. Von der erforderlichen Gesamtinvestition in Höhe von knapp 5,9 Millionen Euro trägt die Kommune ein Drittel, also 1,96 Millionen Euro. Ein Großteil der Summe ist für Maßnahmen zur Verringerung der Energiekosten vorgesehen.
Die Förderung fließt aus dem Topf „Investitionspakt zur energetischen Erneuerung der sozialen Infrastruktur in den Kommunen“. Hierfür stehen in Niedersachsen insgesamt 38,2 Millionen Euro von Land und Bund zur Verfügung. Das Programm fördern Land und Bund zu gleichen Anteilen.
„Wilhelmshaven profitiert davon erheblich. Das IGS-Projekt ist niedersachsenweit die größte geförderte Maßnahme“, teilte der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Uwe Biester am Donnerstag mit. Mit den Mitteln aus dem Investitionspakt seien die Kommunen in der Lage, Einrichtungen wie Schulen, Kindergärten oder Krankenhäuser zu sanieren und dadurch die Energieeffizienz erheblich zu steigern. Insgesamt umfasst der Investitionspakt für Niedersachsens Kommunen zusammen mit ihrem Eigenanteil von einem Drittel der Gesamtsumme rund 57 Millionen Euro.
Mit dem Investitionspakt leiste das Land Niedersachsen einen Beitrag, die Kohlendioxidemissionen zu reduzieren und Energie einzusparen.
„Die Investitionen helfen vor allem der Bauwirtschaft und somit dem regionalen Mittelstand“, so der Landtagsabgeordnete. Jeder Euro seitens des Landes löse erfahrungsgemäß Folgeinvestitionen in achtfacher Höhe aus, betont Biester.
