Wilhelmshaven - Die Fraktionen von CDU und SPD brachten mit ihrer Mehrheit gestern Abend ihre Pläne zur Entwicklung der Schullandschaft bis 2018 durch. In namentlicher Abstimmung stimmten 26 Vertreter von CDU und SPD zu, 16 Ratsmitglieder (Gruppe Grüne/WBV, UWG, Basu, FDP, Linke sowie Oberbürgermeister Andreas Wagner) votierten dagegen. Vorausgegangen waren sechs Stunden öffentliche Debatte über eine lange Tagesordnung, davon fast drei Stunden über die Schulpolitik.
Folgende Beschlüsse wurden gefasst: Die Grundschule Sengwarden bleibt erhalten. Die Grundschule Kirchreihe wird zum 1. August 2014 aufgegeben und mit der Grundschule Mühlenweg am Standort Schellingstraße 15 zusammengelegt. Die Grundschule Mühlenweg zieht zum 1. August 2015 in das Gebäude Schellingstraße 17. Die Grundschulen Siebethsburg und Peterstraße werden aufgehoben und zum 1. August 2018 zur Grundschule Stadtmitte im Gebäude Störtebekerstraße 49 zusammengeführt. Die Förderschulen Wasserturmschule und Herbartschule werden zum 1. August 2017 an der Schellingstraße 15 zusammengelegt.
Zum 1. August 2014 werden die Realschule Freiherr-vom-Stein und die Hauptschule Bremer Straße organisatorisch zusammengelegt. Eine räumliche Fusion soll es laut Willen von CDU und SPD am Standort Paul-Hug-Straße 43 geben. CDU und SPD sind aber bereit, den von ihnen favorisierten Standort noch mal zu überdenken, wenn die Verwaltung die Wirtschaftlichkeit verschiedener Standorte erneut gerechnet hat. Die Marion-Dönhoff-Schule und die Nogatschule werden zum 1. August 2014 zusammengelegt. Die Berufsbildenden Schulen werden zum 1. August 2014 am Standort Friedenstraße 1 fusioniert. Zwischendurch herrschte in der Sitzung des Rates Chaos.
