Wilhelmshaven - Über einen neuen Stadtrekord und den Gesamtsieg beim vereinseigenen Schwimmfest haben sich die Schwimmer des WSSV gefreut. Für die Veranstaltung im Nautimo hatten 15 Vereine rund 300 Aktive gemeldet.
Wilhelmshavener SSV
Eindrucksvoll stellten die Gastgeber ihre führende Stellung im regionalen Schwimmsport unter Beweis. Nachdem sich das Team im Vorjahr noch der Konkurrenz aus Otterndorf geschlagen geben musste, hatte der WSSV jetzt mit 45 624 Punkten die Nase vorn und verwies den TSV Otterndorf (39 516) und die SG Wilhelmshaven (34 238) auf die Plätze. Die Gesamtpunktzahl ist die Summe der Punkte aller Starts nach der offiziellen Liste des Weltschwimmverbandes FINA.
Für den Höhepunkt der Veranstaltung sorgte Oliver Hergert, der seinen eigenen Stadtrekord über 50 Meter Schmetterling, den er vor zwei Jahren in Edewecht aufgestellt hatte, von 26,82 auf 26,62 Sekunden verbesserte. Am Ende des kräftezehrenden Wettkampftages, bei dem die 48 WSSVer bis zu neun Starts absolvierten, hatte man 137 Podestplätze vorzuweisen.
Mit 70 Gold-, 42 Silber- und 25 Bronzemedaillen lagen die Gastgeber auch im Medaillenspiegel deutlich vor dem TSV Otterndorf (43 Gold) und dem Bremer SC (32 Gold).
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SG Wilhelmshaven
Die Startgemeinschaft (SG) aus STV und VfL war mit 61 Aktiven im Nautimo vertreten und stellte damit die meisten Teilnehmer bei dieser Veranstaltung. Bei tropischen Temperaturen holten die Nordstädter 95 mal Edelmetall - 26 Gold-, 39 Silber- und 27 Bronzemedaillen.
Ihre Debüts im schwimmerischen Wettkampf feierten Luca Schröter (2013), Matti Noah Hörig (2009) und Mika Rae Hörig (2007). Schröter stellte sein Talent mit einem dritten Platz über 25 m Brust unter Beweis, auch Hörig wurde in seiner Altersklasse über 50 m Brust guter Dritter. Zum SG-Aufgebot zählten mit Annika Reincke und Menko Peters (beide 2014) auf die jüngsten Starter des Tages.
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Heidmühler FC
Mit acht Sportlern ging der Heidmühler FC beim Vergleichsschwimmen des WSSV an den Start. Die Schwimmsparte hatte für diesen Wettkampf neben den aktuellen Leistungsträgern auch die Debütanten Emma Künken und Zoe Springer gemeldet. Die motivierten Schortenser feierten neben neun Siegen noch weitere vordere Plätze.
Mit jeweils vier Siegen beendeten Maximilian Esch und Kjell Cedric Krüger den Wettkampftag. Esch (2001) siegte über 100 und 200 m Freistil sowie über 50 und 100 m Schmetterling. Krüger (2002) war erfolgreich über 50 m Freistil, Rücken und Schmetterling sowie über 100 m Lagen.
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