Wilhelmshaven - Radfahren ist ein Vergnügen, das zu zweit oder auch in der Gruppe oft erst richtig Spaß macht - vor allem beim Wochenendausflug ins Grüne. Doch der Spaß könnte böse enden, wenn die Fahrer nicht diszipliniert, aufmerksam und rücksichtsvoll in die Pedalen treten. Und das gilt für das Verhalten innerhalb der Gruppe ebenso wie gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern.

Für Autofahrer stellen Radfahrer-Gruppen ein Verkehrshindernis dar, dass ihnen das zügige Passieren der Strecke unmöglich macht. Auch andere Radfahrer werden durch Gruppen oft aus dem Tritt gebracht. Auch in diesem Fall gilt, dass das Kennen und Beachten von Regeln mögliche Konflikte verhindern kann.

Bei der Regelkunde ist entscheidend, wie groß die Gruppe ist. Bei bis zu 15 Personen müssen alle hintereinander fahren, erklärt Harald Witte, Kreisvorsitzender des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) in Wilhelmshaven. Ist ein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden, müssen sie auch auf dem Radweg fahren. Vor dem Start, so Witte, sollte eine Führungsperson bestimmt werden, die sich gegebenenfalls durch das Tragen einer Warnweste von der Gruppe abhebt.