Wilhelmshaven - Mit dem Schulstart am Donnerstag werden viele Schüler in der Stadt auch wieder mit dem Bus zur Schule fahren. 2800 Schüler mit Anspruch auf Schülerbeförderung gibt es in Wilhelmshaven. Zu Stoßzeiten wird es vor allem im Winter ganz sicher eng werden.

Wie kann da trotz Coronakrise die Sicherheit der Mitfahrenden gewährleistet werden? Über getroffene Maßnahmen informierte die Stadt am Mittwoch in einem Pressegespräch. Wie Oberbürgermeister Carsten Feist deutlich machte, denke die Stadt seit Mitte Juni über Lösungen für die besondere Situation nach. Dafür habe man sich auch mit dem Jugendparlament und dem Stadtschülerrat ausgetauscht. Feist: „Niemand muss Angst vor dem Busfahren haben.“ Wenn der Mindestabstand in den Bussen nicht mehr eingehalten werden könne, sei der Mund-Nasen-Schutz das Mittel der Wahl, um gegen das Coronavirus geschützt zu sein.

Jenen zu tragen, ist in den Bussen der Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Pflicht. Und dass dagegen niemand verstößt, wird zusätzliches Personal künftig sicherstellen. Denn: „Es kann nicht Aufgabe des fahrenden Personals sein, das zu kontrollieren“, so Feist.

Sechs Verkehrsaufsichten sind in drei Schichten im Einsatz. Wer sich weigert, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, werde von der Fahrt ausgeschlossen. Feists Nachricht an die Schüler lautete deshalb: „Ihr könnt mit einem guten Gefühl Bus fahren – wenn ihr euch an die Regeln haltet.“

Thorsten Ries von der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft gab einen Überblick über getroffene Maßnahmen: Neben der gründlichen Desinfektion sind in den Bussen Schutzscheiben am Fahrersitz angebracht. Schilder und Plakate weisen auf die Maskenpflicht und übliche Hygieneregeln wie das Abstandhalten hin. Auch über die Ansage könne auf die Maskenpflicht und das Abstandsgebot hingewiesen werden.


Damit das Ganze funktioniert, brauche es aber noch eines, so Ries: „Wir hoffen, dass die Fahrgäste mitmachen und sich an die Maßnahmen halten, damit alle sicher von A nach B kommen.“