Wilhelmshaven - Die Sparkasse Wilhelmshaven dünnt ihr Geschäftsstellennetz aus. Wie Vorstandsvorsitzender Holger Sothmann am Montag sagte, werden die Sparkassen am Rathausplatz und in Altengroden auch nach dem Ende der Corona-Pandemie nicht wieder für den persönlichen Service geöffnet. Beide Standorte bleiben als Selbstbedienungs (SB)-Filialen erhalten.
„Das Kundenverhalten hat sich enorm verändert“, sagte Sothmann. Die Corona-Pandemie habe dabei wie ein Katalysator gewirkt. „Wer in der Krise die Vorteile des Online-Bankings und des kontaktlosen Zahlens mit der EC-Karte kennengelernt hat, wird davon nicht wieder abweichen.“
Die Sparkasse habe ihre Kundenströme schon in der Zeit vor der Pandemie genau analysiert. Dabei habe sich gezeigt, so Vorstandsmitglied Silke Boldt, dass die Geschäftsstelle für die Inanspruchnahme von Serviceangeboten zunehmend weniger genutzt werde. „Immer mehr Menschen erledigen die alltäglichen Bankgeschäfte über Online-Zugänge.“
Die Sparkasse ist künftig mit der Hauptstelle am Theaterplatz, Filialen in Fedderwardergroden, Neuende und an der Hegelstraße sowie einem dichten Geldautomatennetz präsent. Hinzu kommen Online- und Telefonberatungen. Die Mitarbeiter vom Rathausplatz wechseln zum Theaterplatz, die Altengrodener nach Fedderwardergroden oder in die Hegelstraße.
Beratung findet künftig in den Filialen und dem Immobilienzentrum der Sparkasse statt. Hier werden ab dem 1. Februar die Öffnungszeiten geändert. Für umfassende persönliche Beratungen stehen an allen Standorten Mitarbeiter täglich nach Vereinbarung von 8 bis 20 Uhr zur Verfügung. Der Service am Schalter wird am Theaterplatz auf 8 bis 20 Uhr erweitert, an den übrigen Standorten nur noch von 9 bis 13 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14 bis 17 Uhr angeboten.
