Wilhelmshaven - Die Bauverwaltung hat die Projektentwickler des Outlet-Centers Wilhelms auf dem brachliegenden Grundstück an der Virchowstraße/Ecke Ebertstraße für Mittwoch zum Gespräch vorgeladen.
Dann sollen die Vertreter der Kaiser-Wilhelm-Objektgesellschaft (KWO) als Eigentümer des Grundstückes erklären, wie sie sich die nächsten Schritte vorstellen.
Ein konkreter Schritt scheint festzustehen: Die Projektentwickler sollen nach WZ-Informationen eine Finanzierungszusage gegeben haben - allerdings noch nicht für das rund 25 Millionen Euro teure Großprojekt, sondern für den Holzzaun mit Betonunterbau, der als Blickschutz rund um das Grundstück gezogen werden soll. Zudem soll die KWO auch die Sanierung des durch Abrissarbeiten beschädigten Fußweges bezahlen.
Nähere Einzelheiten über den Ausgang des Gespräches könnten im öffentlichen Teil der Ratssitzung am Mittwoch, 14. März, ab 16 Uhr, Ratssaal, mitgeteilt werden.
Während es in Wilhelmshaven noch keine verlässlichen Unterlagen (Vermietquote, Finanzierung und Termine) für die Realisierung gibt, besteht an anderer Stelle neue Hoffnung, dass ein ähnlich gelagertes Outlet-Projekt trotz anfänglicher Zweifel doch noch realisiert werden könnte.
In Gelnhausen/Hessen gibt es zum Bau des dortigen Barbarossa-City-Outlets einen neuen Geldgeber, der in das Projekt einsteige. Um wen es sich handelt, wurde vom Bürgermeister der Stadt, Daniel Glöckner (FDP), während einer Pressekonferenz gestern nicht mitgeteilt. Zudem sagte er, dass der Stadt Zusagen seitens der Barbarossa-City-Outlet-Objektgesellschaft vorliegen und noch offene Beträge bereits beglichen seien.
