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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Anfang September soll es am provisorischen Standort Knorrstraße losgehen: Landesbühne verlegt Spielstätte in ehemaligen Baumarkt

27.01.2022

Wilhelmshaven Das Stadttheater in Wilhelmshaven bedarf dringend einer Renovierung, die Decke im großen Saal muss neu hergerichtet werden. An einen Spielbetrieb ist in dieser Zeit nicht zu denken. Deshalb haben die Verantwortlichen der Landesbühne und der Stadt Wilhelmshaven in den vergangenen Wochen intensiv nach einem Ausweichstandort gesucht und sind jetzt fündig geworden. Das Gebäude des ehemaligen Hagebaumarktes in der Knorrstraße 26 erwies sich in vielerlei Hinsicht als idealer Standort.

Spielstätte vorgestellt

Oberbürgermeister Carsten Feist, Intendant Olaf Strieb, Verwaltungsdirektor Torben Schumacher, Stadtbaurat Nikša Marušić und Simone Groh (GGS) stellten die neue Spielstätte vor. Man habe verschiedene Optionen geprüft und sei zu dem Schluss gekommen, dass der Standort Knorrstraße viele Vorteile aufweise, erklärte der Oberbürgermeister. Er befinde sich mitten in der Stadt, sei ein den Wilhelmshavenern bestens bekanntes Gebäude, verfüge über eigene Parkplätze und sei zudem durch den nur wenige 100 Meter entfernten kleinen Busbahnhof am Bismarckplatz verkehrstechnisch bestens eingebunden. Am Ende der aktuellen Spielzeit werden die Arbeiten im Stadttheater beginnen. Das Gebäude in der Knorrstraße wurde für etwa sechs Monate angemietet. Der Mietvertrag verfügt über einen kleinen zeitlichen Puffer, falls sich die Arbeiten am Stadttheater verzögern, wäre man bestens gerüstet.

Eine Herausforderung

Anfang September soll es am provisorischen Standort Knorrstraße losgehen und Intendant Olaf Strieb verspricht zum Auftakt ein ganz besonderes Theatererlebnis mit einem fulminanten Musical. „Man wächst mit seinen Aufgaben“, so Strieb. Es sei eine spannende logistische Herausforderung, in das neue Gebäude umzuziehen. „Uns wird nie langweilig“. Olaf Strieb erinnerte auch an sein Versprechen, dass während seiner Intendanz in Wilhelmshaven immer Theater gespielt werde, auch wenn die Bedingungen schwierig seien. Stadtbaurat Nikša Marušić wies darauf hin, dass die ehemalige Verkaufsstätte nahezu ideale Voraussetzungen biete. So seien einige baurechtliche Vorschriften mit denen eines Theaters praktisch gleichzusetzen, was z. B. für die Notausgänge gelte.

Die Deckenhöhe von mehr als fünf Metern sei ebenfalls ein Vorteil und die Säulen haben einen so großen Abstand, dass sie genügend Platz für die Bühne lassen. Die Bühne werde nahezu ebenerdig sein, erklärt Simone Groh von der GGS. Geplant wird mit ansteigenden Tribünen.

Gute Akustik

Damit auch die sanitären Anlagen den Ansprüchen genügen, wird vor dem ehemaligen Hagebaumarkt ein kleines Containerdorf errichtet. Er sei von den logistischen Möglichkeiten begeistert, erklärte Intendant Olaf Strieb. Durch die ebenerdigen Zugänge könne das Bühnenmaterial optimal angeliefert werden, zudem sei die Akustik des Raumes gut. Die Landesbühne ist es gewohnt sehr flexibel zu sein und an unterschiedlichen Spielstätten zu wirken. Am Programm werden keinerlei Abstriche gemacht, so Strieb. Die Zuschauerinnen und Zuschauer kommen in den vollen Genuss. Eine endgültige Entscheidung über den neuen Standort soll der Rat der Stadt Wilhelmshaven am 16. Februar fällen. 

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