WILHELMSHAVEN - Mit dem Bezirksderby gegen den BV Cloppenburg, das heute Abend um 19.30 Uhr im Jadestadion angepfiffen wird, beginnt für den Fußball-Regionalligisten SV Wilhelmshaven der Endspurt der Saison 2013/14, an deren Ende zumindest der sportliche Klassenerhalt stehen soll. Ob es dann auch zu einer Ligazugehörigkeit am grünen Tisch reicht, hängt vom Ausgang des Rechtsstreites des Vereins gegen den Norddeutschen Fußballverband ab.
Die Mannschaft von Trainer Farat Toku lässt das offenbar unbeeindruckt, denn sie trainiert weiterhin mit großer Begeisterung. 'Bei mir gibt es kein Nachlassen. Wir müssen uns endlich einmal für die guten Trainingsleistungen belohnen', fordert Toku, der in dieser Woche den Schwerpunkt seiner Arbeit in Pressing und Gegenpressing setzte. Auf verkleinertem Spielfeld führte er immer wieder Situationen herbei, bei denen die Angreifer unter Druck gesetzt wurden und bei Ballverlust sofort auf Defensive umschalten mussten. 'Das wird eine taktische Marschroute sein gegen die Cloppenburger, die ich bei ihren Spielen in Oldenburg (0:1) und gegen VfL Wolfsburg II (1:2) noch einmal unter die Lupe genommen habe', verrät Toku, ohne sich auf eine Startformation festzulegen. 'Es wird auf jeden Fall Veränderungen geben. Welche das sind, entscheide ich nach dem Abschlusstraining', sagt der SVW-Trainer, der felsenfest an den Klassenerhalt glaubt.
Fehlen in seinem Kader wird nur der Japaner Yuta Kawachi, der an einer Knieverletzung laboriert. Eine Option für den Angriff ist dessen Landsmann Norikazu Murakami, der nach langer Verletzungspause eine komplette Trainingswoche absolvierte. Wieder dabei ist auch Angelos Eleftheriadis, der am vergangenen Sonntag wegen einer Sperre nach seiner fünften Gelben Karte fehlte. Die Cloppenburger, bei denen der Ex-Wilhelmshavener Tim Hofmann zu den Säulen in der Abwehr zählt, brachen nach der Winterpause ein. Von elf Spielen gewannen sie nur beim VfR Neumünster mit 2:1.
'Das ist eine robuste Mannschaft, die mit Tim Wernicke und Andreas Gerdes-Wurpts über zwei starke Angreifer verfügt', weiß Toku, der im Hinspiel durch ein 1:1 einen Punkt aus Südoldenburg mitnahm.
