Wilhelmshaven - Mit Spannung blickt die Welt dieser Tage auf die USA. In der Präsidentschaftswahl zwischen Amtsinhaber Donald Trump (Republikaner) und Joe Biden (Demokraten) gab es bis gestern Abend noch kein endgültiges Ergebnis. Noch ist es ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Rivalen. Wie nimmt man als Amerikaner in Deutschland die Wahl wahr? Das hat die Redaktion William Sutton gefragt. Der gebürtige Texaner ist seit 2005 in Deutschland, lebt seit 2012 in Wilhelmshaven. Die Wahl verfolgt der promovierte Jurist, warnt aber vor voreiligen Schlüssen. Noch sei nichts entschieden.
Mit allzu viel Spannung sei er bei der Wahl nicht dabei. „Für mich ist wichtiger, was hier in Deutschland passiert.“ 2016 übrigens, als Donald Trump die Wahl gegen Demokratin Hillary Clinton gewann, habe William Sutton mit dem Ergebnis gerechnet. Damals störten ihn vor allem Nicht-Wähler, die sich im Nachhinein über das Ergebnis beschwerten.
Bei der diesjährigen Wahl deklarierte Trump sich bereits zum Wahlsieger, ohne die dafür nötigen Stimmen zu haben, kündigte sogar an, die Auszählung stoppen lassen zu wollen. Auch Biden gab sich indes siegessicher. Was Sutton dazu sagt? „Was Trump gesagt hat, könnte im Nachhinein peinlich sein. Aber wir kennen Trump. Der ist oft peinlich.“ Sutton selbst habe bei der Wahl übrigens einen Favoriten. Wer das ist, wollte er aber nicht verraten.
