WILHELMSHAVEN - 'Theater ist für alle', sagt Stefan Eberle, und entsprechend inszeniert der Regisseur aus Konstanz seine Stücke. Aktuell ist es 'Die Verwandlung' von Franz Kafka für die Junge Landesbühne. Die Bühnenfassung hat Stefan Eberle selbst geschrieben, mit großem Respekt vor Kafkas Erzählung 'und seiner großartigen Sprache', die er in die Jetzt-Zeit adaptiert hat. Ein großer Klassiker für Jugendliche ab 14 Jahren, bei dem es laut Eberle keine Schwellenangst zu geben braucht. Am Sonntag feiert 'Die Verwandlung' ab 18 Uhr im TheOs Premiere, für die es noch Restkarten gibt.
Für Eberle ist 'Die Verwandlung' seine dritte Kafka-Inszenierung. 'Ich hänge mich da nicht an alter Traumhaftigkeit und Surrealität auf. Die Zuschauer sollen vielmehr der Frage nachgehen: Was ist da eigentlich? Was heißt es, wenn man sich in einen Käfer verwandelt, wenn man sich schlecht fühlt, wenn man nicht mehr raus mag.' Jeder könne etwas für sich in der Handlung finden, 'und es wird keine pädagogische Keule geschwungen'.
Die Aufführung dauert 60 Minuten, es gibt keine Pause. Vorstellungen können bei Landesbühnen-Disponentin Heike Thies (04421/940127) von Schulen noch gebucht werden.
Weitere öffentliche Aufführungen im TheOs: 22. und 29. September, Beginn jeweils 18 Uhr, und 28. September, Beginn 20 Uhr.
