Wilhelmshaven - Ein kerniger Seemann, darunter typisch Wilhelmshaven und die Koordinaten der Stadt. Der ehemalige Postbote Jonny Stuckas, ein echtes Wilhelmshavener Original, stand Modell für diesen Seemann. Das ansprechende Logo auf dem neuen Wilhelmshaven-Büdel macht sich auch gut auf T-Shirts, wie Imke Zwoch (Vorsitzende des BUND), Julia Griesbach (Vorstandsmitglied im City-Interessenverein/CIV) und Grafikerin Jenny Rosentreter anschaulich zeigen beim Pressetermin.
Die drei Frauen wollen zudem einen Imagewandel einläuten: Typisch Wilhelmshaven hört man oft, wenn wieder etwas Unangenehmes passiert ist, von Kleinkriminalität bis hin zu illegaler Müllentsorgung in der Landschaft. Das ist natürlich Unfug, denn sowas passiert anderswo auch, sagt Imke Zwoch.
Ziel der Kampagne sei es deshalb, Typisch Wilhelmshaven ins positive Gegenteil zu verkehren. BUND und CIV wollen ein Zeichen gegen die Plastikmüllflut setzen. Wir wollten mit etwas ganz Einfachem anfangen, dem sich niemand aus Bequemlichkeit entziehen kann, so Zwoch. So sei die Idee für den Wilhelmshaven-Büdel entstanden. Der bestehe zwar aus Polyester, aber es sei egal, ob so ein Beutel aus Naturfasern oder Kunststoff besteht - wenn man eine Mehrwegtasche hundertmal verwendet, stimmt die Umweltbilanz.
Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der undquot;Wilhelmshavener Zeitungundquot; vom Freitag, 6. Juli 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.
