Wilhelmshaven - Im Fußball wäre die Art und Weise, wie Udo Paradies die Entscheidung um die Kreismeisterschaft im Springen dominierte, wohl ein 6:0-Erfolg. Beim Turnier auf dem Irps-Hof in Roffhausen setzte sich der Ostfriese in Diensten des RuF Hooksiel sowohl im Zeitspringen als auch bei der abschließenden Springprüfung mit Neaquida klar durch. Zweimal blieb der Sieger von 2017 fehlerfrei, zweimal absolvierte Paradies den Parcours auch mit der klar schnellsten Zeit, während die Konkurrenz beim zweiten Springen Nerven zeigte und sich vier Fehlerpunkte (Neele Köster/Platz 2) bzw. sechs Fehlerpunkte (Neele Lüpkes/Platz 3) leistete.
Deswegen musste in der Addition der beiden L-Prüfungen auch nicht viel gerechnet werden. Dass je angefangene Sekunde Zeitdifferenz auf den Sieger der ersten Prüfung bei den weiteren Titelkandidaten des Kreisverbandes Friesland/Wilhelmshaven 0.5 Punkte addiert werden, blieb so reine Ausschreibungs-Theorie.
Dafür musste allerdings zunächst gerätselt werden, denn der neue Titelträger tauchte anfangs nicht auf der Startliste für den Sonntag auf. Ein Fehler, wie hinterher auch Paradies gestehen musste. Eigentlich habe ich mich nicht so gut gefühlt, war nicht so topmotiviert und wollte deshalb zunächst nicht an den Start gehen. Letztlich geht es aber um einen Titel, den man ernst nehmen muss. Sonst verliert so eine Entscheidung an Ansehen.
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