Wilhelmshaven - Der Innere Hafen Wilhelmshavens darf in seiner Entwicklung nicht durch Bebauungspläne behindert werden. So eindeutig positioniert sich die Wilhelmshavener Hafenwirtschafts-Vereinigung (WHV) nach der Meldung „Riesenprojekt für Südzentrale“. Darin wurde erstmals über die Pläne einer Investorengruppe berichtet, die das Grundstück der ehemaligen Südzentrale mit Hotels und einigem mehr bebauen wollen.
„Alles, was der städtebaulichen Erweiterung und der touristischen Entwicklung Wilhelmshavens dient, kann nur unsere Zustimmung finden“, betont WHV-Präsident John H. Niemann. „Das Sanierungsgebiet Östliche Südstadt-Kaiser-Wilhelm-Brücke dient der Bebauung freier Flächen und Sanierung von Altbauten. In diesem Zusammenhang unterstützen wir eine sinnvolle Bebauung des Geländes der ehemaligen Südzentrale, die so gestaltet werden muss, dass die Unternehmen im Inneren Hafen in ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit nicht beeinträchtigt werden!“
Die WHV müsse im Rahmen des Bebauungsplanverfahrens als Träger öffentlicher Belange in das Verfahren mit eingebunden werden, um die bestandserhaltenden Interessen der angrenzenden Unternehmen im Inneren Hafen zu vertreten, so Niemann weiter. „Wir sind zuversichtlich, dass das wie auch bei dem Bebauungsplan für das Hotel Projekt ,Minenlagerhäuser‘ geschieht.“
