Wilhelmshaven - Die Probleme der heutigen Zeit sind mitunter sehr komplex: Klimawandel, Energieversorgung, globaler Wandel und Ungerechtigkeit oder ungehemmtes Wirtschaftswachstum. Damit die Gesellschaft - vor allem auch Heranwachsende - besser darauf vorbereitet ist, bedarf es des Zusammenspiels verschiedener Perspektiven. Darum geht es auch im Projekt Herausforderung Leben im Klimawandel der Universität Oldenburg in Kooperation mit fünf außerschulischen Lernorten der Region.

Spielerisch und experimentell gehen in dieser Woche rund 150 Schüler vom Neuen Gymnasium, der Franziskusschule, der Integrierten Gesamtschule und der Kooperierten Gesamtschule Rastede verschiedenen Themen auf den Grund. Mit diversen Angeboten beteiligen sich das Küstenmuseum, das Wattenmeer-Besucherzentrum, der Lernort Technik und Natur, das Regionale Umweltzentrum Schortens sowie der Botanische Garten am Projekt.

Die Klassen besuchen täglich im Wechsel einen dieser Lernorte, um zu erfahren, welche Faktoren in Sachen Klima und Umwelt zusammenhängen. Das Gute ist, dass sich die Lernorte mit unterschiedlichen Perspektiven dem gleichen Thema widmen, sagte Michael Komorek von der Universität Oldenburg.

Die Angebote sind dabei sehr verschieden. Nachdem Schüler einer 6. Klasse der Franziskusschule am Montag am Lernort Technik und Natur ein kleines Solarboot planten, mit Hilfe einer Software konstruierten und anfertigten, ging es gestern im Botanischen Garten darum, wie der Klimawandel das Verhältnis von Pflanzen und Böden an der Küste beeinflusst.

Michael Hacker
Michael Hacker Lokalredaktion, Wilhelmshavener Zeitung