Wilhelmshaven - Wilhelmshaven - Schlechtes Zeugnis für Deutschlands Schulmensen: Die Schlagzeile geistert immer wieder bundesweit durch die Medien. Monika Frank-Ohls, stellvertretende Schulleiterin der Integrierten Gesamtschule (IGS) Wilhelmshaven, hat zuletzt in der und#132;Süddeutschen Zeitungund#147; einen Artikel mit diesem Tenor gefunden. und#132;Ich dachte mir: Nein, bei uns ist das alles ganz andersund#147;, so ihr Kommentar. Klaus Schöpfer, Koordinator am Neuen Gymnasium Wilhelmshaven (NGW), sah im Fernsehen einen Bericht, in dem Schüler über das Mensa-Essen klagten. Hier seien Ansprüche gestellt worden, die nicht erfüllt werden konnten, war sein Eindruck.
Wie gut aber sind die Mensen an Wilhelmshavener Schulen, unter welchen Bedingungen arbeiten sie und wie zufrieden sind die Kunden? Die WZ hat in vier von ihnen nachgefragt.
Die Mensa der IGS ist durchorganisiert und bietet eine große Bandbreite an Mahlzeiten. Lieferant ist der Wilhelmshavener Gastronomiebetrieb und#132;Le Patron am Meerund#147;. Das Essen wird vor Ort frisch zubereitet.
Insgesamt 1200 Schüler besuchen die Schule. Ein Großteil will täglich bewirtet werden. Dazu kommen externe Besucher sowie die Lehrer und Mitarbeiter der Schule. Für die Klassen 5 bis 7 ist die Teilnahme am Mittagessen Pflicht. und#132;Das ist Teil des pädagogischen Konzepts, das wir für die jüngeren Klassen habenund#147;, erklärt Nina Helmerichs, Jahrgangsleiterin für die achten Klassen an der Integrierten Gesamtschule. Durch Mensadienste müssen die Schüler für ihre Mitschüler sorgen. Zudem lernen sie, durch ihre festen Essensplätze Ordnung zu halten. und#132;Außerdem ist es gut für das Gemeinschaftsgefühl, wenn man gemeinsam isstund#147;, sagt Nina Helmerichs.
