Wilhelmshaven/Wildflecken - Ausgelassen und fröhlich laufen die Jugendlichen und Kinder über die Wiese. Sonnenstrahlen erfüllen das Lager und es ist angenehm warm. In jeder Ecke wird gelacht, getobt und Neues entdeckt. Gute Laune und die richtigen Menschen verwandeln das Camp Wildflecken in einen idyllischen Ort, an dem sich einfach jeder wohlfühlt.
Jedes Jahr fahren Kinder und Jugendliche aus Wilhelmshaven und Umgebung nach Wildflecken in Bayern. Neben den rund 240 Teilnehmern und sieben bis acht hauptamtlichen Mitarbeitern sind es immer ungefähr 80 ehrenamtliche Helfer in verschiedenen Bereichen, die dazu beitragen, dass im Camp alles läuft.
„Ohne die Ehrenamtlichen könnten die Camps nicht stattfinden“, so Pastor Rainer Claus, der seit 2001 zusammen mit seiner Frau Silvia Zahn-Claus jährlich diese Freizeiten organisiert. Die ehrenamtlichen „Teamer“ übernehmen dabei pädagogische sowie organisatorische Aufgaben im Camp und bereiten sich ein halbes Jahr lang intensiv auf das Sommerprogramm vor. „Viele sind schon als Kinder mitgefahren und haben in Wildflecken ihre Teamerausbildung durchlaufen“, sagt Rainer Claus. „Daher ist für die meisten Ehrenamtlichen Wildflecken das zweite Zuhause im Sommer.“
Oft sei die Nachfrage von Seiten der Ehrenamtlichen sogar höher als die Anzahl der Plätze im Camp, weshalb es jedes Jahr eine Warteliste gibt. Finanziert werden die Camps durch Teilnehmerbeiträge, Zuschüsse der Kirche und der Stadt Wilhelmshaven sowie durch Spenden, Kollekten und Sponsoren. Doch mindestens genauso bedeutsam sei es, dass die meisten Leistungen ehrenamtlich erbracht werden, erklärt Rainer Claus.
Bastian Heinrich und Hanna Merkel sind zwei der Teamer, die bei den Freizeiten mitwirken. Beide sind schon als Kinder mit nach Wildflecken gefahren. „Ich wollte damals schon immer Teamer werden“, gibt Hanna zu. Heute ist die ehrenamtliche Arbeit ein fester Bestandteil ihres Lebens. Neben der Betreuung der Kinder sind es für sie auch die vielen tollen Menschen in Wildflecken, die den Ort zu etwas ganz Besonderem machen. „Ich habe dort Freunde fürs Leben gefunden“, sagt die 17-Jährige.
Die Zusammenarbeit im Team – von Planung bis hin zu Aktionen im Camp – sei einfach großartig und mache ihr jedes Jahr Spaß. „Die ehrenamtliche Arbeit erfüllt mich einfach“, so Hanna. Auch für Bastian ist das eine Erfahrung, die ihn persönlich weiterbringt und bei der er immer wieder über sich hinauswachse. „Ehrenamtliches Engagement ist für mich keine Arbeit, sondern mehr ein Hobby“, erzählt er. Besonders das starke Gemeinschaftsgefühl motiviere ihn jedes Jahr aufs Neue. „Man fühlt sich dadurch einfach direkt wohl“, findet er. ,,Wildflecken ist mittlerweile wie meine zweite Heimat“.
Leider können aufgrund des Coronavirus die Camps in diesem Jahr nicht stattfinden. Nicht nur Rainer Claus ist darüber mehr als traurig. „Für 350 Kinder und Jugendliche fehlt dieses Jahr ein wichtiger Bezugspunkt im Sommer“, sagt er. Außerdem müsse nun ein Stück weit neu konzipiert werden, da die Camps Jahr für Jahr aufeinander aufbauen.
„Die Jugendlichen, die im Vorjahr in der Schulung waren, wären dieses Jahr als Teamer eingeplant gewesen. Ältere Teamer hätten sich dieses Jahr vom Camp verabschiedet. Jugendliche aus dem Jugendcamp können dieses Jahr keine Teamerausbildung machen“, erklärt der Pastor. Auch für Hanna ist das etwas Neues: „Das wird seit 2014 mein erster Sommer ohne Wildflecken“, seufzt sie.
Momentan werden noch Ideen gesammelt, inwiefern sich Ersatzprojekte umsetzen lassen. Rainer Claus verrät: „Wir werden in den Ferien Angebote für Kleingruppen machen, sozusagen ‚Wildflecken at Home’, aber da gibt es noch nichts konkretes“. Fest steht jedenfalls, dass es Aktionen geben wird, bei denen natürlich wieder auf tatkräftige Unterstützung der Ehrenamtlichen gehofft wird. Bastian und Hanna zeigen sich begeistert: „Da sind wir auf jeden Fall dabei!“
Wilhelmshaven/Wildflecken - Ausgelassen und fröhlich laufen die Jugendlichen und Kinder über die Wiese. Sonnenstrahlen erfüllen das Lager und es ist angenehm warm. In jeder Ecke wird gelacht, getobt und Neues entdeckt. Gute Laune und die richtigen Menschen verwandeln das Camp Wildflecken in einen idyllischen Ort, an dem sich einfach jeder wohlfühlt.
Jedes Jahr fahren Kinder und Jugendliche aus Wilhelmshaven und Umgebung nach Wildflecken in Bayern. Neben den rund 240 Teilnehmern und sieben bis acht hauptamtlichen Mitarbeitern sind es immer ungefähr 80 ehrenamtliche Helfer in verschiedenen Bereichen, die dazu beitragen, dass im Camp alles läuft.
„Ohne die Ehrenamtlichen könnten die Camps nicht stattfinden“, so Pastor Rainer Claus, der seit 2001 zusammen mit seiner Frau Silvia Zahn-Claus jährlich diese Freizeiten organisiert. Die ehrenamtlichen „Teamer“ übernehmen dabei pädagogische sowie organisatorische Aufgaben im Camp und bereiten sich ein halbes Jahr lang intensiv auf das Sommerprogramm vor. „Viele sind schon als Kinder mitgefahren und haben in Wildflecken ihre Teamerausbildung durchlaufen“, sagt Rainer Claus. „Daher ist für die meisten Ehrenamtlichen Wildflecken das zweite Zuhause im Sommer.“
Oft sei die Nachfrage von Seiten der Ehrenamtlichen sogar höher als die Anzahl der Plätze im Camp, weshalb es jedes Jahr eine Warteliste gibt. Finanziert werden die Camps durch Teilnehmerbeiträge, Zuschüsse der Kirche und der Stadt Wilhelmshaven sowie durch Spenden, Kollekten und Sponsoren. Doch mindestens genauso bedeutsam sei es, dass die meisten Leistungen ehrenamtlich erbracht werden, erklärt Rainer Claus.
Bastian Heinrich und Hanna Merkel sind zwei der Teamer, die bei den Freizeiten mitwirken. Beide sind schon als Kinder mit nach Wildflecken gefahren. „Ich wollte damals schon immer Teamer werden“, gibt Hanna zu. Heute ist die ehrenamtliche Arbeit ein fester Bestandteil ihres Lebens. Neben der Betreuung der Kinder sind es für sie auch die vielen tollen Menschen in Wildflecken, die den Ort zu etwas ganz Besonderem machen. „Ich habe dort Freunde fürs Leben gefunden“, sagt die 17-Jährige.
Die Zusammenarbeit im Team – von Planung bis hin zu Aktionen im Camp – sei einfach großartig und mache ihr jedes Jahr Spaß. „Die ehrenamtliche Arbeit erfüllt mich einfach“, so Hanna. Auch für Bastian ist das eine Erfahrung, die ihn persönlich weiterbringt und bei der er immer wieder über sich hinauswachse. „Ehrenamtliches Engagement ist für mich keine Arbeit, sondern mehr ein Hobby“, erzählt er. Besonders das starke Gemeinschaftsgefühl motiviere ihn jedes Jahr aufs Neue. „Man fühlt sich dadurch einfach direkt wohl“, findet er. ,,Wildflecken ist mittlerweile wie meine zweite Heimat“.
Leider können aufgrund des Coronavirus die Camps in diesem Jahr nicht stattfinden. Nicht nur Rainer Claus ist darüber mehr als traurig. „Für 350 Kinder und Jugendliche fehlt dieses Jahr ein wichtiger Bezugspunkt im Sommer“, sagt er. Außerdem müsse nun ein Stück weit neu konzipiert werden, da die Camps Jahr für Jahr aufeinander aufbauen.
„Die Jugendlichen, die im Vorjahr in der Schulung waren, wären dieses Jahr als Teamer eingeplant gewesen. Ältere Teamer hätten sich dieses Jahr vom Camp verabschiedet. Jugendliche aus dem Jugendcamp können dieses Jahr keine Teamerausbildung machen“, erklärt der Pastor. Auch für Hanna ist das etwas Neues: „Das wird seit 2014 mein erster Sommer ohne Wildflecken“, seufzt sie.
Momentan werden noch Ideen gesammelt, inwiefern sich Ersatzprojekte umsetzen lassen. Rainer Claus verrät: „Wir werden in den Ferien Angebote für Kleingruppen machen, sozusagen ‚Wildflecken at Home’, aber da gibt es noch nichts konkretes“. Fest steht jedenfalls, dass es Aktionen geben wird, bei denen natürlich wieder auf tatkräftige Unterstützung der Ehrenamtlichen gehofft wird. Bastian und Hanna zeigen sich begeistert: „Da sind wir auf jeden Fall dabei!“
