Wilhelmshaven - Wäre Heinz Bohn nicht vor etwa 30 Jahren durch einen Artikel in einem Magazin auf die Arbeit von Rettungshundeführern aufmerksamgeworden, wären viele Dinge vielleicht anders verlaufen. Vielleicht hätte es die Rettungshundestaffel Wilhelmshaven-Friesland in dieser Form nicht gegeben.

Doch der Verein feierte vor wenigen Wochen sein 30-jähriges Jubiläum und verfügt momentan über acht ausgebildete, einsatzbereite Hunde. Doch bevor es soweit kommen konnte, musste viel passieren.

Als ich den Artikel las, war ich bereits Mitglied in einem Hundeverein. Aber mir war die Ausbildung dort nicht alltagsnah genug und ich war immer sehr interessiert an Fährtenarbeit, sagt Heinz Bohn. Er und seine Frau Monika waren schon immer sehr tierlieb, besaßen neben den wechselnden Familienhunden sogar zehn Katzen, aber auch die beiden Kinder hielten schon die unterschiedlichsten Tiere. 1982 schaffte sich das Paar eine Hündin an. Mit Ari, einer Deutschen Schäferhündin, übte Heinz Bohn immer wieder die Fährtensuche im Stadtpark. Dies reichte ihm jedoch auf Dauer nicht.

Hendrik Suntken
Hendrik Suntken Lokalredaktion, Wilhelmshavener Zeitung