Wilhelmshaven - Nach mehreren Verschiebungen kann die Marion-Dönhoff-Schule kurz vor Weihnachten jetzt doch noch in diesem Jahr ihren Ausweichstandort in der Kniprodestraße beziehen. Für Montag, 20. Dezember, ist der Umzug geplant, erklärte Simone Groh, Geschäftsführerin des städtischen Eigenbetriebs für Grundstücke und Gebäude (GGS) im zuständigen Betriebsausschuss und sprachvon einem „großen Kraftakt“. Auch Schulleiter Christian Stöver bestätigte den Termin. Betroffen sind die neunten und zehnten Klassen der Schule.
Für die Schule ist der Umzug eine wichtige Etappe auf ihrem Weg zur Rückkehr in die Normalität. Nach dem Großbrand der Schule im März hatte die Stadt große Anstrengungen unternommen, um der Schule mit Containern und einem eiligst eingerichteten Gebäude in der Kniprodestraße bessere Lernbedingungen zu ermöglichen. Zeitweise befand sich die Schule vor den Sommerferien in Räumen der Jade Hochschule.
Der jetzige Umzug in das angemietete Ausweichquartier in der Kniprodestraße musste mehrfach verschoben werden, da die nötigen Umbauten noch nicht fertig waren. Zuletzt, Anfang Dezember, gab es noch technische Probleme mit dem Funknetzwerk (WLAN). Ein aufgestellter Container mit Toiletten war zudem nicht barrierefrei zu erreichen.
Laut Simone Groh wird Ende dieser Woche eine große Rampenanlage mit Podest angebaut. Auch bei einem zweiter Container mit Behinderten-WCs musste noch nachgearbeitet werden.
Die Fachräume in den Containern in den Nogatstraße werden bislang als allgemeine Unterrichtsräume genutzt. Mit dem Umzug in die Kniprodestraße sollen sie dann ihrer eigentlichen Bestimmung für den naturwissenschaftlichen Unterricht übergeben werden.
Eine Rückkehr zur richtigen Normalität liegt noch in weiter Ferne: Der Neubau des eigentlichen Schulgebäudes in der Nogatstraße soll zwischen vier und fünf Jahren dauern.
