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Dank ehrenamtlicher Arbeit Wilhelmshavener Rosarium auch im Corona-Jahr gut gepflegt

Walburg Dittrich

Wilhelmshaven - „Wir sind im Großen und Ganzen recht gut durch das Corona-Jahr gekommen“, sagt die 2. Vorsitzende des Fördervereins Rosarium, Frigga Raddatz. „Das Rosarium ist groß, so dass unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter mit reichlich Abstand und an der frischen Luft den Garten weiter pflegen konnten.“ Denn ein so großes Gartenareal könne ja nicht über einen längeren Zeitraum ohne Pflege bleiben, so Frigga Raddatz.

Dank für Unterstützer

„Darum möchten wir uns auch auf diesem Wege bei allen Mitarbeitern, Mitgliedern und Förderern für die Unterstützung im letzten, schwierigen Jahr bedanken. Auch die Spenden waren uns in dieser Situation, ohne eine einzige Veranstaltung, eine wertvolle Hilfe.“ Normalerweise würde sie diesen Dank in der Jahreshauptversammlung persönlich aussprechen, doch diese ist aus bekannten Gründen erst einmal auf April verschoben worden. Selbstverständlich hätten alle Mitglieder außerdem einen persönlichen Jahresbrief erhalten. Da sämtliche öffentliche Veranstaltungen im Rosarium im vergangenen Jahr ausgefallen sind, sind dem Förderverein natürlich auch Einnahmen weggebrochen. „Doch wir haben recht viele Spenden erhalten und wollen darum nicht klagen“, sagt die 2. Vorsitzende.

Rund 65 Hochzeiten

Die rund 65 Hochzeiten, die in 2020 im Rosarium – unter Corona-Bedingungen – stattfanden, waren somit die einzige Einnahmequelle. Während der Vereinsvorstand überwiegend per E-Mail kommunizierte, lief die eigentliche Gartenarbeit natürlich weiterhin analog. „In unserem Aufenthaltshaus liegt ein Buch aus, in dem jeder eintragen kann, was zu tun oder was bereits erledigt ist.“

Die ehrenamtlichen Mitarbeiter können jederzeit ins Rosarium, so dass nie alle gleichzeitig da sind. Das Abstandhalten sei darum und eben auch wegen der Größe des Areals überhaupt kein Problem. Auch derzeit werde im Rosarium gearbeitet. So wurden die Sturmschäden beseitigt, Wege angelegt oder der Bachlauf fertig gestellt. „Es gibt immer viel zu tun und wir sind dankbar für jede helfende Hand“, sagt Frigga Raddatz. „Gerade jetzt, wo viele Menschen vielleicht doch Langeweile zu Hause haben, bietet sich die Mitarbeit bei uns doch regelrecht an.“

Dabei gebe es keine Pflichtstunden oder Pflichtleistungen. Jeder könne das machen, was er leisten kann und will. „Und wenn es nur eine halbe Stunde in der Woche ist“, so Raddatz. Dabei sei nicht nur Gartenarbeit gefragt, auch für die Vorbereitung und die Ausgestaltung der Hochzeiten werden immer Helfer gebraucht. „Das ist eine so dankbare Aufgabe“, sagt Frigga Raddatz. „Man bekommt so viel zurück von glücklichen Brautleuten und deren Familien.“


Viele Anmeldungen

Allein für dieses Jahr gebe es bereits 44 Anmeldungen für Hochzeiten im Rosarium. Natürlich sei das derzeit alles immer sehr vage und die eine oder andere Absage habe es auch schon gegeben.

Gedanklich bereite man sich jetzt auf die Saisoneröffnung im Wonnemonat Mai und auf das Rosenfest im Juni vor. So wurden die Aussteller bereits angeschrieben. Aber ob etwas möglich ist und wenn ja wie, wisse ja niemand. „Aber planen müssen wir ja trotzdem.“

Wer sich für die Mitarbeit oder anderweitige Unterstützung des Fördervereins Rosarium interessiert, kann unter Tel. 04421/772247 den Kontakt aufnehmen.

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