Wilhelmshaven - Seit Montag können Filme verschiedener Genres wieder auf großer Leinwand im UCI-Kino an der Bahnhofstraße geschaut werden. Und die Leute scheinen darüber sichtlich froh zu sein. „Die Besuchszahlen am ersten Tag waren besser, als wir es erwartet haben“, sagt Betriebsleiter Michael Kundy. Einerseits sei den Gästen anzumerken, dass die endlich wieder ins Kino können, andererseits war es am Montag ziemlich schlechtes Wetter, was UCI ebenfalls in die Karten gespielt habe.
Gestern stand der erste Höhepunkt nach der corona-bedingten Pause an – die Premiere von „Tenet“. Für die meisten Kinos ist der Science-Fiction-Film von Christopher Nolan ein Heilsbringer. „Klar ist, dass es kein ,Star Wars‘ ist. Der Vorverkauf lief etwas schleppend an, hat sich zuletzt aber gesteigert. Wilhelmshaven ist ohnehin eher dafür bekannt, dass die Gäste kurzfristig entscheiden“, so Kundy weiter.
Angesichts der begrenzten Plätze – in jedem Saal können wie berichtet lediglich rund 30 Prozent der Karten verkauft werden – sei die Nachfrage da. „Es ist ja nicht nur so, dass es weniger Plätze gibt, sondern auch die Platzwahl ist entsprechend deutlich eingeschränkter. Ich bin sehr zufrieden, wie es läuft – auch mit Blick auf das Verhalten der Gäste an den ersten Tagen. Das Hygienekonzept geht auf“, sagt Kundy.
Zur ersten Premierenvorstellung von „Tenet“ am Mittwochnachmittag kamen auch Tatjana Buck mit Tochter Alexandra und Diana Schreiber: „Wir kommen aus Stuttgart und haben dort schon einige Filme nach der Wiedereröffnung gesehen. ‚Tenet’ ist aber der erste große, entsprechend groß ist unsere Vorfreude“, so das Trio, das regelmäßig ins Kino geht. Probleme in den vergangenen Wochen hatten sie keine, ganz im Gegenteil: „Wir fühlen uns sicher, die Leute achten auf die Regeln.“
Auch Katja Gouase aus Wilhelmshaven ist froh, wieder ins Kino zu können. Wie sehr sie es vermisst hat, zeigt sich alleine daran, dass sie diese Woche bereits zum zweiten Mal an der Bahnhofstraße 22 zu Gast ist. „Für die nächsten Wochen stehen noch weitere Besuche an“, erzählt sie.
