WOLFSBURG/WILHELMSHAVEN - Bei der 38. Wolfsburger Ruderregatta am vergangenen Wochenende haben neun Sportler des Wilhelmshavener Ruderclubs insgesamt sieben Mal am Siegersteg angelegt.

Dabei ging es am Samstag über die Sprintdistanz von 400 Meter. Hier fuhr Fynn Hanna den ersten Sieg des Tages im Einer der B-Junioren ein. In einem spannenden Rennen hatte er seinen Bugball im Endspurt ein wenig weiter vorne als Vereinskollege Kristian Gisevius. Im Einer noch Gegner, kämpften sie im nächsten Rennen gemeinsam im Doppelzweier, um den Sieg und waren dabei erfolgreich. Mit einer Bootslänge Vorsprung kamen sie vor ihren Gegnern ins Ziel. Am nächsten Tag, im Zweier über die 1000 Meter, hatten sie jedoch das Nachsehen und mussten ein Boot passieren lassen, sodass sie sich einen guten zweiten Platz sicherten.

Seine erste Regatta hatte sich Leon Schurrer derweil ein wenig anders vorgestellt: Kurz vor der Abreise hatte sein Zweierpartner krankheitsbedingt absagen müssen, sodass Schurrer sich dazu entschied, obwohl er im Einer noch nicht viel Erfahrung hat, in dieser Bootsklasse, zweimal über die Distanz von 400, zu starten. Sein erstes Rennen verlief auch gar nicht so schlecht und es sprang ein guter dritter Platz dabei heraus. Bei seinem zweiten Rennen schwanden ihm aber die Kräfte. Trotz allem war er mit seinen Ergebnissen zufrieden.


Als nächstes am Start waren Aileen Siegel und Juliane Ibel, die bei den 13- und 14-jährigen Mädchen starteten. Für beide ging es am Samstag über die 400-Meter-Strecke zuerst im Einer, dann gemeinsam im Doppelzweier. Juliane überzeugte im Endspurt und entschied das Rennen für sich. Aileen verpasste hingegen den Sieg nur knapp und errichte Rang zwei. Diese Ergebnisse ließen auf ein gutes Abschneiden im Zweier hoffen und genau so war es auch: Beide überzeugten über die 400-Meter-Distanz und auch über die 1000 Meter am Sonntag und holten sich Medaillen. Aileen schaffte zusätzlich auch noch bei schwierig werdenden Windbedingungen, die lange Strecke für sich zu entscheiden. Juliane durfte nicht mehr an den Start, da die Regattaleitung weitere Einer-Rennen für Kinder abgesagt hatte. Im Startbereich waren Wind und die Wellen zu stark geworden.