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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

„Zeigen, was wir noch drauf haben“

23.02.2013

Wilhelmshaven Von Schwermut keine Spur: Kommandant Ingolf Schlobinsky (43) freut sich auf die nächste Seefahrt mit der „Bremen“. Auch wenn es die letzte größere Fahrt ist für das älteste Schiff der Flotte. „Die jüngeren, aber auch die älteren Besatzungsmitglieder schauen auf den Einsatz- und Ausbildungsfahrt und unsere Aufgaben“, sagt er vor dem Auslaufen des Schiffes am Montag um 10 Uhr. „Wir erlauben uns den Gedanken derzeit gar nicht, dass anschließend nur noch einige kurze Fahrten anstehen.“

In Lissabon wird die „Bremen“ zum diesjährigen Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) der Marine stoßen. Hier kommen dann die ersten Offizieranwärter an Bord – frisch von der Segelausbildung auf der „Gorch Fock“. Schlobinsky: „Unsere Personalsituation in einigen Bereichen wird sich damit entspannen.

Ein Höhepunkt für die Einheiten des EAV soll vor Ostern das Flugkörperschießen in der Nordsee sein. „Bremen“ und „Emden“ (die noch vor der „Bremen“ außer Dienst geht) feuern dabei mit verschiedenen Flugkörpern auf Drohnen. Diese unbemannten Zieldarstellungsmittel werden von Bord des Einsatzgruppenversorgers „Frankfurt am Main“ gestartet. Der EGV liegt für Restarbeiten derzeit noch im Stützpunkt und soll Anfang März zum Verband stoßen.

Neben Übungen und Manövern stehen für die Besatzungen des EAV auch wieder Hafenbesuche auf dem Programm.

Die Fregatte „Bremen“ hat in ihren mehr als 30 Jahren in der Flotte bisher knapp 800 000 Seemeilen, das entspricht rund 37 Umrundungen des Äquators, hinter sich gebracht. Für den 14. Juni ist die Heimkehr nach Wilhelmshaven geplant. Am 30. September soll das Schiff aus der Fahrbereitschaft der Marine genommen und am 31. März 2014 außer Dienst gestellt werden.

„Dabei sind wir technisch derzeit auf dem besten Stand seit langer, langer Zeit. Und wir werden allen zeigen, was wir noch drauf haben“, verspricht der Kommandant, „und dass die Bremen noch nicht zum alten Eisen gehört.“

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