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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

FÖRDERUNG ESF-B: Zurück ins Leben und in Lohn und Brot

15.11.2008

Wilhelmshaven/mm Zehn straffällige Freigänger haben beim Diakonischen Werk an der Weserstraße 192 in Wilhelmshaven die Chance, nicht nur ins richtige Leben, sondern auch wieder in Lohn und Brot zurückzufinden. Der Europäische Sozialfonds (ESF) bezuschusst das Projekt „Lernen und Arbeit“ jährlich mit 120 000 Euro.

Am Freitag informierte sich der ESF-Begleitausschuss vor Ort, was mit dem Zuschuss geschehen und wie erfolgreich das Projekt ist. Ferner erkundigten sich die Mitglieder der Gruppe von Vertretern aus Bundes- und Landesministerien, Unternehmerverbänden, von Handel und Handwerk sowie Gewerkschaften über das zweite vom ESF bezuschusste Projekt, der BeKa-Jugendwerkstatt Textilhof (Ulmenstraße).

Beim Diakonischen Werk sind neun der zehn Plätze derzeit belegt, sagt der Sozialpädagoge Holger Ihmels. Der Projektleiter klärte die Ausschussmitglieder darüber auf, dass die Straffälligen in den Bereichen Lager/Logistik/Transport, Garten und Landschaft, Soziales Kaufhaus/Möbelmarkt, Trocken- und Lehmbau sowie Spielgerätebau und -wartung qualifiziert werden.

Die Menschen zwischen 25 und 55 Jahren seien sehr zuverlässig. „Wenn sie gegen Regeln wie pünktliches Erscheinen verstoßen, sind die Sanktionen hart. Der Freigang ist sofort weg, sie müssen dann in die Haft zurück“, so Holger Ihmels.

Eine freudige Kunde gab es für das Diakonische Werk des ev.-luth. Kirchenkreises Friesland-Wilhelmshaven: Der Antrag für 2009 ist genehmigt worden.

„Die Straffälligen müssen natürlich auch mitmachen, wir können bei den Problemen nur Hilfestellung geben – oft wie zum Beispiel bei Schulden direkt bei uns im Hause“, so Geschäftsführerin Petra Meyer-Machtemes.

Die Straffälligen bekommen für ihre Arbeit auch ein Gehalt. „Das sind sozialversicherungspflichtige Jobs“, klärt Hilke Schwarting-Boer, stellvertretende Geschäftsführerin der Diakonie, den Ausschuss auf.

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