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NWZonline.de Region Wilhelmshaven

Hafenbau: Zuversicht trotz der Löcher im Jade-Weser-Port

09.03.2012

WILHELMSHAVEN Um undichte Stellen in der Kaje des neuen Containerhafens geht es an diesem Freitag, wenn sich auf der Baustelle des Jade-Weser-Ports Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode (FDP) und Bremens Staatsrat Heiner Heseler (SPD) mit dem Geschäftsführer der Realisierungsgesellschaft, Axel Kluth, treffen. Während in Bremen inzwischen erste Zweifel am Eröffnungstermin 5. August geäußert werden, bleiben die Hafenbauer vor Ort zuversichtlich. Die Schäden an der Kaimauer seien zwar ärgerlich, doch die beteiligten Baufirmen hätten ein wirksames Konzept zur rechtzeitigen Beseitigung, erläutert Kluth und ergänzt: „Wir können auf jede Zahl undichter Stellen angemessen reagieren.“ Von insgesamt 4000 Spundwandverbindungen sind derzeit 88 nicht dicht.

Keine Gefährdung

An keiner Stelle, so die Realisierungsgesellschaft, sickere jedoch Sand in das bereits ausgebaggerte Hafenbecken. Auch die Standfestigkeit der Kaje sei keinesfalls gefährdet. Deshalb könnten auch die neu angelieferten Containerkräne ohne Probleme vom Frachtschiff an Land gebracht werden. Nach Informationen dieser Zeitung soll die erste von insgesamt vier Verladebrücken an diesem Freitag bei Hochwasser über spezielle Schienen auf die Kaje gezogen werden.

Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode sieht keinen Grund zur Panik. „Es sind Schlosssprengungen aufgetaucht, die repariert werden müssen“, sagte Bode dieser Zeitung. Das werde jetzt getan. „Wir haben eine vollständige Kaje bestellt und da muss eine vollständige Kaje geliefert werden.“ Laut Bode ist die Ursache der Risse noch unklar. Es sei auch noch offen, wer die Mehrkosten tragen müsse. „Das Land muss auf jeden Fall nicht dafür aufkommen.“ Zu dem kurzfristigen Termin an diesem Freitag sagte Bode, es sei seine Pflicht als Aufsichtsratsvorsitzender der Hafengesellschaft, sich über den Stand der Sanierungsmaßnahmen vor Ort zu informieren.

Problem unterschätzt

Die SPD schlägt dagegen Alarm. „Das Ausmaß der Schäden ist nun doch deutlich größer, als uns in den Landtagsgremien dargestellt wurde“, erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Jürgen Krogmann (Oldenburg). „Ob der Termin zur Inbetriebnahme noch zu halten ist, erscheint mir zunehmend fraglich.“ Offenbar habe Minister Bode das Problem unterschätzt, meinte Krogmann.

SPD-Landesvize Olaf Lies (Sande) forderte ein Gutachten zu den Rissen. „Diese Landesregierung hat das Projekt gar nicht im Griff und schafft damit immer mehr Unsicherheit“, erklärte Lies. „Meine Forderung bleibt ein unabhängiges Gutachten.“ Der SPD-Politiker sagte, er wolle von der Landesregierung endlich etwas über die Ursache der Schäden erfahren.

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Dass es in Bremen derzeit nahezu täglich negative Schlagzeilen zum Thema Jade-Weser-Port gebe, könnte nach Ansicht von Beobachtern übrigens daran liegen, dass sich die Papenburger Bauunternehmung Bunte für den Bauauftrag des Offshore-Terminals in Bremerhaven bewirbt. Bunte hatte den Bauauftrag für den Jade-Weser-Port gegen Bremer Widerstände gerichtlich erstritten.

 @ Spezial unter http://www.NWZonline.de/jadeport

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