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NWZonline.de Region

Winterfeste Tonnen trotzen dem Eisgang

30.12.2010

NORDENHAM Der anhaltende Winter trifft jetzt auch die Schifffahrt: Die Wassertemperatur ist im Dwarsgat unter null Grad gesunken, in der Außenweser bildet sich Eis. Deshalb legt das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremerhaven jetzt die Winterbetonnung aus, teilt dessen Chef, Baudirektor Werner Kinkartz, mit.

In den Prielen der Wattgebiete gefriert das Wasser zu Eisschollen, die mit der Flut in das Fahrwasser der Weser driften. Das – und gefrierende Gischt – bedroht die Leuchttonnen, die durch ihre bauchige Form und den filigranen Aufbau für die Seelaterne anfällig für Beschädigungen sind. Im schlimmsten Fall können sie untergehen.

Deshalb sammeln die Tonnenleger „Bruno Illing“ und „Eversand“ jetzt die gefährdeten schwimmenden Seezeichen ein und ersetzen sie durch die schlankeren, unbefeuerten Wintertonnen. Sie markieren die Fahrrinne auch bei Eisgang. Diese Tonnen können sogar unter den Eisschollen durchtauchen, die mit der Strömung in die Fahrrinne driften, teilt Werner Kinkartz mit.

Zusätzlich gewährleistet die Verkehrszentrale des WSA Bremerhaven die Sicherheit des Schiffsverkehrs, indem sie ihn verstärkt mit Radar überwacht und die Schiffsführer berät. Rund um die Uhr beraten und überwachen pro Schicht jeweils drei Kapitäne den Schiffsverkehr. Dazu kommt der Einsatz der Lotsen.

Die von der „Bruno Illing“ und der „Eversand“ eingezogenen Leuchttonnen werden in der Zwischenzeit vom Bauhof des WSA überprüft und bei Bedarf instand gesetzt.

Das Wasser- und Schifffahrtsamt Bremerhaven ist für die Bundeswasserstraße Weser von der Einfahrt vor Wangerooge bis nach Brake zuständig.

Am 2. Januar öffnet das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremerhaven den Radarturm Am Alten Vorhafen zur Besichtigung. Von 11 bis 18 Uhr sind alle Interessierten willkommen.

Die Aussichtsplattform in 66 Metern Höhe ist wettergeschützt und barrierefrei zugänglich. Hunde dürfen mitgenommen werden.

Bei klarer Sicht reicht der Blick von den Havenwelten in der Seestadt Bremerhaven und dem Weserbogen bis weit in den Außenweser und nach Niedersachsen hinein.

Der 114 Meter hohe Turm empfängt Radarbilder und Funkgespräche bis hin zum Leuchtturm Alte Weser. Er ist 1965 in Betrieb gegangen.

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