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NWZonline.de Sport Weitere Wintersport Biathlon

Dahlmeier auf Neuners Spuren

12.12.2016

Pokljuka /Heerenveen /Val D’isère Schon lange vor dem Ziel strahlte Laura Dahlmeier. Wenig später feierte die deutsche Staffel-Schlussläuferin zusammen mit ihren Teamkolleginnen Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt ausgelassen das allererste Sieg-Triple ihrer Karriere.

Genau wie ihr neues Vorbild Martin Fourcade hat die 23-Jährige beim Biathlon-Weltcup in Slowenien alle drei Rennen gewonnen. „Ich habe es richtig genossen“, sagte sie. Prompt kam der Vergleich mit Magdalena Neuner – und Laura Dahlmeier war stolz darauf. „Es ist unheimlich schön, dass er kommt, dass er so früh kommt. So ein Vergleich ist eine Ehre für mich.“

Rekordweltmeisterin Neuner schaffte 34 Weltcup-Siege, zehn hat die zweimalige Weltmeisterin Dahlmeier nun. In Slowenien gewann sie vor dem Staffeltriumph vor Frankreich und Olympiasieger Ukraine zum ersten Mal in ihrer Karriere einen Sprint- und einen Verfolgungswettkampf hintereinander.

Auch die Biathlon-Staffel der Männer zeigte eine starke Leistung: Erik Lesser, Matthias Dorfer, Benedikt Doll und Simon Schempp fuhren in Slowenien auf Rang drei hinter Frankreich und Russland.

Tränen der Freude flossen in Pokljuka bei dem Wahl-Belgier Michael Rösch. Mit einem sechsten Platz beendete der Biathlet nach dem Nationenwechsel und gesundheitlichen Problemen seine sportliche Leidenszeit und trat weinend vor Glück vor die TV-Kameras.

Gar keinen Grund zum Jubeln hatten hingegen die deutschen Ski-Alpin-Fahrer im französischen Val d’Isère: Felix Neureuther und Linus Straßer haben dem Deutschen Skiverband (DSV) mit Patzern im Slalom das schlechteste Resultat seit fast fünf Jahren beschert. Als Siebter des ersten Durchgangs schied Neureuther beim Sieg von Henrik Kristoffersen aus Norwegen im Finale früh aus.

Straßer fiel von Rang 13 zurück auf Platz 16. Für den 24-Jährigen war das beste Resultat der vergangenen knapp zwei Jahre zumindest ein persönliches Erfolgserlebnis. Dennoch gab es für den DSV eine schlechtere Bilanz bei einem Weltcup-Slalom der Männer zuletzt im Januar 2012, als es in Schladming kein Deutscher in die Punkte schaffte.

Rang zwei ging an Marcel Hirscher aus Österreich vor dem Russen Alexander Choroschilow. Nach dem mit späten Fehlern knapp verpassten Podest tags zuvor im Riesenslalom, als Neureuther und Stefan Luitz Vierter und Fünfter wurden, endete der Trip nach Frankreich für das Team mit einer Enttäuschung.

Gut lief es am Wochenende für Claudia Pechstein. Zum 110. Mal ist die 44-jährige Eisschnellläuferin im niederländischen Heerenveen auf das Podest gestürmt. Sie belegte hinter Weltmeisterin Martina Sablikova Platz zwei.

Skispringer Markus Eisenbichler (Siegsdorf) ist in Lillehammer erstmals in seiner Karriere auf das Weltcup-Podest geflogen. Beim Sieg des polnischen Olympiasiegers Kamil Stoch vor seinem Landsmann Maciej Kot kam der 25-Jährige auf Platz drei.

Die Siegesserie von Rodel-Olympiasiegerin Natalie Geisenberger ist beendet. Beim Weltcup im kanadischen Whistler reichte es nur für Platz zwei hinter der Kanadierin Alex Gough. Tatjana Hüfner wurde Dritte.

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