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NWZonline.de Sport Weitere Wintersport Biathlon

Frauen retten deutsche Bilanz

01.03.2010

VANCOUVER /WHISTLER Dank ihrer Stars Magdalena Neuner und Maria Riesch stehen die deutschen Wintersportler bei Olympia weiter auf dem Siegertreppchen. „Hut ab, Chapeau! Es ist ein fantastisches Ergebnis gegen eine viel stärkere Konkurrenz“, bilanzierte der Chef de Mission Bernhard Schwank die 21. Olympischen Winterspiele in Vancouver.

Doch die Vormachtstellung von 2006 in Turin haben die deutschen Sportler verloren, weil sie in den neuen Sportarten alt aussahen. Von den 60 Medaillen im Shorttrack (24), Snowboard und Ski Freestyle (je 18) holten sie keine einzige. Einen Trostpreis gibt es: Deutschland ist erstmals Spitzenreiter im ewigen Medaillenspiegel der Winterspiele.

Der Vizepräsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Thomas Bach, betonte, er sei sehr stolz auf die hervorragenden Resultate der Mannschaft, die „ein glänzender Botschafter für unser Land und unsere Bewerbung um die Winterspiele 2018 in München war“.

Ohne Frauen-Power aber stünde der deutsche Wintersport schlechter da. Zwei Drittel der 29 deutschen Medaillen und acht der zehn Olympiasiege gingen an den weiblichen Teil des 153-köpfigen Olympiateams. Glänzend schlugen sich die Alpinen mit drei Triumphen durch Maria Riesch (Slalom, Super-Kombination) und Viktoria Rebensburg (Riesenslalom). Maria Riesch will sich am Dienstag auf dem Balkon des Münchner Rathauses mit anderen Olympia-Assen feiern lassen: „Da kann man sich auch mal so fühlen wie die Jungs vom FC Bayern.“ Felix Neureuther ging auch im Slalom am Sonnabend leer aus.

Bei den Biathleten, die vor vier Jahren noch fünf Triumphe gefeiert hatten, verhinderte Doppelsiegerin Magdalena Neuner die große Pleite. Die Männer blieben erstmals seit 1968 ohne Medaille. Doppel-Olympiasiegerin Neuner wird an diesem Freitag in ihrem oberbayerischen Heimatort Wallgau feierlich empfangen. Der Ort wird für den Autoverkehr gesperrt.

Die ersten Winterspiele ohne Eisschnelllauf-Gold seit 1976 verhinderten Stephanie Beckert, Daniela Anschütz-Thoms und Katrin Mattscherodt mit dem Sieg im Team-Wettbewerb. „Deutschland ist im Leistungssport ein Frauensportland“, meinte Bach. „Ich hoffe, dass die männliche Seite sich das zum Vorbild nimmt und Gleichberechtigung schafft.“

Männer enttäuschen – Frauen feiern

Deutschlands Sportlerinnen führen den separaten Medaillenspiegel nach allen 38 Entscheidungen an:

G S B

1. Deutschland 8 6 4

2. Kanada 5 6 3

3. Norwegen 4 2 1

4. China 4 1 3

5. USA 2 5 5

Gold-Frauen: Maria Riesch (Ski alpin/Kombination), Viktoria Rebensburg (Riesenslalom), Magdalena Neuner (Biathlon: 10 km Verfolgung/12,5 km Massenstart), Evi Sachenbacher-Stehle/Claudia Nystad (Langlauf: Teamsprint), Daniela Anschütz-Thoms, Stephanie Beckert, Katrin Mattscherodt, Anni Friesinger-Postma (Eisschnelllauf: Teamverfolgung), Tatjana Hüfner (Rodeln).

Gold-Männer: Felix Loch (Rodeln), Andre Lange/Kevin Kuske (Zweierbob).

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