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NWZonline.de Sport Weitere Wintersport Biathlon

Neuner visiert sechs Goldmedaillen an

29.02.2012

RUHPOLDING Mit ihrem schönsten Lächeln schickte Biathlon-Königin Magdalena Neuner eine unmissverständliche Kampfansage an die Konkurrenz. „Ich will zum Abschluss meiner Karriere sechs WM-Medaillen gewinnen, am liebsten natürlich sechsmal Gold“, sagte die 25-Jährige nach dem ersten offiziellen Training zwei Tage vor der Heim-WM in Ruhpolding: „Warum sollten wir uns hier hinsetzen und tiefstapeln? Es ist total wichtig, dass man sich ganz konkrete Ziele setzt und diese dann auch erfüllen kann.“

Zum Auftakt soll bereits an diesem Donnerstag (15.30 Uhr/ZDF und Eurosport) in der Mixed-Staffel gemeinsam mit Andrea Henkel, Arnd Peiffer und Andreas Birnbacher die erste Goldmedaille eingefahren werden. „Wir haben super Chancen, Gold zu gewinnen. Wir sind alle absolute Siegläufer. Warum nicht nach den Sternen greifen?“, sagte Neuner.

Ohne jeglichen Umweg brachte die Doppel-Olympiasiegerin ihre Ziele auf den Punkt. Die Erklärung für den offenen Umgang lieferte sie gleich hinterher. „Wenn man sich wirklich Gold wünscht, dann gibt man vielleicht einfach noch mehr“, sagte Deutschlands Sportlerin des Jahres. Deswegen sei es wichtig, die Wettkämpfe offensiv anzugehen. „Wenn wir ,nur‘ Silber oder Bronze gewinnen, würden wir uns natürlich auch freuen“, sagte Neuner.

Die Ansprüche nimmt auch Bundestrainer Uwe Müssiggang ohne Kritik zur Kenntnis. „Es wäre albern, wenn Lena nur unter die besten Zehn laufen will. Sicher sind die Ziele hoch, aber sie kann das schaffen“, sagte Müssiggang, für den die Gesamtweltcup-Führende das „Maß der Dinge“ ist.

Obwohl der Rummel um Neuner zuletzt neue Höhen erreicht hat, wirkt sie so gelöst wie lange nicht mehr. „Ich freue mich, dass es jetzt endlich losgeht, darauf habe ich lange gewartet“, sagte die zehnmalige Weltmeisterin, die nach der Saison ihre glanzvolle Karriere beenden wird.

Nachdem sie jüngst in Oslo und Kontiolahti von einer Erkältung gebremst worden war, meldet sich die zweimalige Gewinnerin des Gesamtweltcups wieder fit. „Ich bin top drauf, sowohl körperlich als auch im Kopf“, sagte Neuner. Auch die Trainingseinheiten in Obertilliach in Südtirol mit dem DSV-Team seien optimal verlaufen.

Noch bevor das erste Rennen absolviert ist, denken ihre Kollegen wehmütig an den nahenden Abschied der Ausnahmekönnerin. „Sie hat einfach alles gewonnen, und wir werden sie sehr vermissen“, sagte der Norweger Ole Einar Björndalen, der erfolgreichste Biathlet der Geschichte.

Doch bei ihren letzten Rennen will Neuner alles geben, bevor sie nach dem Weltcup im russischen Chanty Mansijsk abtritt. „Für mich zählt es, die nächsten drei Wochen Höchstleistungen zu bringen. An das Ende denke ich erst nach dem letzten Rennen in Russland“, sagte Neuner.

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