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Neuners großes Ziel: Sieg bei Heim-WM

30.11.2011

ÖSTERSUND Biathlon-Königin Magdalena Neuner ist gesund, gut drauf und hat ein großes Ziel: in knapp 100 Tagen bei der Heim-WM in Ruhpolding ganz oben auf dem Siegertreppchen zu stehen und die deutsche Hymne zu hören. Eine erste Standortbestimmung für die zehnmalige Weltmeisterin ist der Weltcup-Auftakt der Skijäger am Wochenende im schwedischen Östersund.

Mit dem Männer-Einzel über 20 Kilometer beginnt an diesem Mittwoch (17.15 Uhr/ZDF) für die Athleten des Deutschen Skiverbandes (DSV) die Jagd nach Spitzenergebnissen und den WM-Tickets. „Ich habe fünf Medaillen in Russland geholt, dann ist die logische Schlussfolgerung: sechs in Ruhpolding“, hatte Doppel-Olympiasiegerin Neuner zu Saisonbeginn mit einem Augenzwinkern gesagt. Auf alle Fälle will die 24-Jährige „Weltmeisterin im eigenen Land werden. Vor deutschem Publikum auf dem Treppchen, dazu die Hymne, auf dieses schöne Gefühl würde ich ungern verzichten“, meinte Neuner.

Im Gegensatz zu den beiden vergangenen Jahren, in denen sie krankheitsbedingt auf Östersund verzichten musste, ist Neuner zum Saisonstart fit. „Schön, dass ich jetzt endlich mal wieder in Schweden dabei bin. Klar will ich am liebsten gleich von Anfang an vorne mitlaufen. Aber die ersten Rennen sind für mich auch immer erstmal dazu da, zu schauen, wie es geht und was die Konkurrenten so machen“, erklärte Neuner.

Nach den Erfahrungen aus den vergangenen Jahren hatte Neuner ihre Vorbereitung umgestellt und unter anderem auf den Lehrgang im kalten finnischen Muonio verzichtet. Stattdessen hat sie in Obertilliach (Österreich) mit Kathrin Hitzer trainiert. „Das war gut“, sagte Neuner.

Bundestrainer Uwe Müssiggang hat also ein Sorgenkind weniger und in Sprintweltmeister Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld), Andreas Birnbacher (Schleching), Miriam Gössner (Garmisch) sowie den Olympiasiegern Andrea Henkel (Großbreitenbach) und Michael Greis (Nesselwang) weitere Siegläufer zur Verfügung. Es mangelt ihm also nicht an Kandidaten für die sechs Plätze im Weltcupteam.

So sind neben der Nachwuchskraft Simon Schempp (Uhingen), der krankheitsbedingt die vergangene Saison frühzeitig abbrechen musste, auch Staffel-Olympiasieger Michael Rösch (Altenberg) und Daniel Graf (Siegsdorf) wieder auf dem Radar des Bundestrainers aufgetaucht. Dagegen wird Christoph Stephan diese Saison pausieren.

Auch bei den Frauen greift das Rotationsprinzip. Neben Neuner und Henkel sind die Staffel-Weltmeisterinnen Gössner und Tina Bachmann (Schmiedeberg) gesetzt. In Östersund erhalten Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) und Sabrina Buchholz (Oberhof) ihre Chance, Carolin Hennecke und Nadine Horchler (beide Willingen) werden in den kommenden Wochen in Hochfilzen und Annecy zum Einsatz kommen.

Es wartet noch viel Arbeit auf das Trainerteam um Müssiggang, um das perfekte Team für die Heim-WM zu finden. Ein Anfang soll in Östersund gemacht werden. „Unser großes Ziel sind natürlich die Heim-Weltmeisterschaften in Ruhpolding. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Aber natürlich wollen wir versuchen, dass wir bereits in den ersten Weltcups mit ordentlichen Leistungen dabei sind“, erläuterte Müssiggang.

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