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Pechstein holt drittes EM-Gold

12.01.2009

HEERENVEEN /OBERHOF /MARIBOR Eisschnellläuferin Claudia Pechstein hat sich mit einer Eisgala in Heerenveen zum dritten Mal zur Europameisterin gekrönt und ist mit ihren fast 37 Jahren nun die älteste Gewinnerin in der Geschichte der Titelkämpfe. Weltmeisterin Paulien van Deutekom, die nur Rang vier hinter der Tschechin Martina Sablikova belegte, brachte es auf den Punkt und kürte Pechstein zur „Super-Oma“.

Pechstein, die nach Platz zwei über 500 m und dem Sieg über 3000 m als Führende auf die letzten beiden Strecken gegangen war, lieferte sich vor 12 000 Zuschauern in der Thialf-Halle am zweiten Tag des Vierkampfes ein packendes Duell mit Daniela Anschütz-Thoms. Die 34 Jahre alte Team-Olympiasiegerin aus Erfurt gewann zunächst das 1500-m-Rennen vor Pechstein und feierte ihren ersten Einzelstrecken-Sieg bei einem internationalen Wettkampf.

Mit 1,83 Sekunden Vorsprung ging Pechstein aber siegessicher in die abschließenden 5000 m – und spielte auf ihrer Paradestrecke ihre ganze Routine aus. Pechstein ließ ihre Team-Kollegin nicht von der Leine, gewann das Duell in 7:02,99 Minuten und mit über einer Sekunde Vorsprung. „Das war nicht schlecht für eine alte Frau. Hier ist für mich ein Traum in Erfüllung gegangen“, freute sich Pechstein.

„Was die beiden hier geleistet haben, ist der Wahnsinn“, meinte der Präsident der Deutschen Eisschnelllauf Gemeinschaft, Gerd Heinze, mit Blick auf seine beiden Spitzen-Läuferinnen. Pechstein und Anschütz-Thoms gehen jetzt als Favoritinnen in die Mehrkampf-WM vom 6. bis 8. Februar in Hamar. In der „ewigen“ EM-Rangliste rückte die fünfmalige Olympiasiegerin Pechstein auf Rang vier.

Grund zum Jubeln hatte auch Kati Wilhelm. Beim Biathlon-Weltcup in Oberhof kam die Thüringerin beim Massenstart über 12,5 Kilometer als Erste ins Ziel – 5,8 Sekunden vor der Russin Olga Medwedzewa. Wilhelm feierte damit den 19. Weltcup-Triumph ihrer Karriere.

Vorjahres-Siegerin Magdalene Neuner wurde Vierte. „Es war eine fantastische Woche und der Sieg war die Krönung“, freute sich Wilhelm nach dem Rennen.

In einer eigenen Klasse fährt derzeit Maria Riesch. Beim alpinen Ski-Weltcup im slowenischen Maribor feierte die Slalom-Fahrerin ihren vierten Sieg in diesem Winter und zog damit in der Weltcup-Bestenliste mit Ski-Legende Rosi Mittermaier gleich. Die 24-Jährige führt im Gesamtweltcup und gilt als Favoritin für die am 2. Februar beginnende WM.

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