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Winterspiele: 32 Russen ziehen vor Sportgerichtshof

07.02.2018

Pyeongchang John Coates stand die Anstrengung ins Gesicht geschrieben. Es gebe „wieder neue Fälle“, stöhnte der Präsident des Sportgerichtshofs CAS bei der IOC-Session in Pyeongchang. Angeführt von Shorttrack-Idol Wiktor Ahn und Biathlon-Star Anton Schipulin wollen 32 gesperrte russische Athleten vor dem CAS ihren Start bei den Olympischen Winterspielen erzwingen.

Vor der Eröffnungsfeier an diesem Freitag gerät der Internationale Sportgerichtshof in Zeitnot. Die Anhörungen wurden für Mittwoch terminiert, im Anschluss sollen die Urteile „so schnell wie möglich“ bekannt gegeben werden. Zu den 32 russischen Athleten, die wegen Verstößen gegen die Anti-Doping-Richtlinien bei den Heimspielen 2014 in Sotschi keine Einladung erhalten haben, gehören auch der Eistanz-EM-Dritte Iwan Bukin oder Ski-Langläufer Sergej Ustjugow.

Das IOC hatte 43 russische Athleten wegen Doping-Vergehen in Sotschi lebenslang von Olympia ausgesperrt. 42 von ihnen gingen in Berufung. Der Gerichtshof hob die Sperren in 28 Fällen auf. Das IOC weigerte sich jedoch bislang, Einladungen auszusprechen. Gegen diese Haltung gehen die russischen Athleten vor.

Man darf gespannt sein, wie der CAS entscheidet. Nach dem letzten Urteil hatte es Ärger gegeben. IOC-Präsident Bach war irritiert, dass der Gerichtshof die lebenslangen Sperren aufgehoben hatte und kündigte Veränderungen an. Auf der Session bestätigte Bach das Ziel, die Position des IOC im Anti-Doping-Kampf zu stärken.

Nach dem Doping-Skandal von 2014 hatte das IOC 169 sauberen russischen Athleten erlaubt, in Pyeongchang unter olympischer Flagge anzutreten. Die Vollversammlung des IOC unterstützte die Maßnahmen und sprach sich bei einer Abstimmung mit nur zwei Enthaltungen für den Weg der IOC-Spitze in der Russland-Krise aus.

Allerdings gab es auch harte Kritik. Für IOC-Veteran Richard Pound war die Strafe gegen Russland zu lasch. Man müsse sich fragen, wie der Ringeorden außerhalb seiner eigenen Welt wahrgenommen werde, wetterte Pound. „Ein großer Teil der Welt glaubt, dass das IOC versagt habe und saubere Athleten fallen gelassen hat“, sagte Pound, dienstältestes Mitglied.

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